In der Wissensdatenbank werden Dialoge, Fachbeiträge, Erklärungen und weitere lichttechnische Themen erläutert.

Die Inhalte sind dynamisch gedacht und können sich dadurch den jeweils zeitlichen Gegebenheiten und Begrifflichkeiten anpassen. Sie als User sind Teil davon, indem Sie uns Ihre Verbesserungsvorschläge zu vorhandenen Beschreibungen oder auch fehlende Begriffe mit Erläuterung mailen.

Unter info@luxpedia.de haben Sie jederzeit die Möglichkeit dazu.

Luxpedia Wissensdatenbank

A

Abblendkappe

Eine Abblendkappe die zur Abschirmung der direkten Lichtanteile der in Abstrahlrichtung einer Leuchte. Dabei wird der Lichtkegel eines Leuchtmittels auf die Hauptausstrahlungsrichtung begrenzt. Durch diese Abblendkappe werden Streuanteile reduziert oder ganz vermieden.

Abblendwinkel

Als Abblendwinkel, wird der Winkel bezeichnet ab dem oberhalb einer gerichteten Lichtquelle keine Reflexion mehr sichtbar ist.

Abschirmwinkel

Schaut der Betrachter direkt in ein nicht abgeschirmtes Leuchtmittel, wird er durch eine zu hohe Lichtintensität geblendet und in der Sehkraft eingeschränkt. Um dies zu vermeiden, besitzen Leuchten Gehäuseteile, Lamellen oder Raster, die die Lampen abschirmen.

Der Abschirmwinkel einer Leuchte, bezeichnet den größten Winkel, gemessen von der Horizontalen aus, von dem das Leuchtmittel gerade nicht mehr sichtbar ist.

Absorption

Lichtquellen verlieren beim Durchdringen von Material Energie. Dabei ist es egal , ob das zu durchdringende Material gas-förmig oder im festen Zustand ist. Nur in einem reinem Vakuum breiten sich Lichtquellen ungehindert aus.

Adapter

Adapter ist ein Zwischenstück, das der Verbindung verschiedener mechanischer od. elektrischer Geräte dient. (z.B. Leuchte)

Adaption

Adaption ist die Fähigkeit des Auges sich auf unterschiedliche Leuchtdichten (Wechsel von Hell zu Dunkel) im Sehfeld anzupassen. Der Adaptionsverlauf und damit die Adaptionszeit werden bestimmt von den Leuchtdichten an Beginn und Ende der Helligkeitsänderung, dabei kann es mehrere Minuten dauern sich die Augen an die neue Lichtsituation gewöhnt haben. Die Adaption des Auges erfolgt durch die Vergrößerung oder Verkleinerung der Pupille durch die Empfindlichkeitsänderung der Netzhautrezeptoren und dem Wechsel zwischen Stäbchen- und Zapfensehen.

Adaptive Farbmischung

Als adaptive Farbmischung bezeichnet man das Mischen von Farben durch das Hinzufügen von Spektralbereichen. die adaptive Farbmischung ergibt sich nach der Drei-Farben-Theorie, den Komplementärfarben der Grundfarben. Weißes Licht wird durch das gleichmäßige Mischen der drei Grundfarben erzeugt.

Akkomodation

Akkomadation ist die Anpassung des Auges, um Objekte in verschiednen Entfernungen scharf abbilden zu können.

Aktionsspektrum

Aktionsspektrum ist die spektrale Empfindlichkeit für eine durch Licht ausgelöste Wirkung. Es gibt Aktionsspektren für die verschiedensten biologischen Wirkungen, z. B. für die Entstehung von Sonnenbrand durch UV oder für die Vitamin-D-Bildung durch UV-B.

Akzentbeleuchtung

Akzentbeleuchtung dient der Hervorhebung einzelner Raumzonen oder Objekte mit Beleuchtungsstärken, die über dem Niveau der - Allgemeinbeleuchtung liegen. Sie betont Raumbereiche oder einzelne Objekte. Akzentuierendes Licht lockert die Raumatmosphäre auf. Die Akzentbeleuchtung lebt von unterschiedlichen Beleuchtungsstärken: Sie spielt mit starken Kontrasten und harten Schatten, variiert Helligkeit und Lichteinfall. z.B. Bilder, Möbel ,Kunstobjekte

Alabaster

Alabaster  hat eine optische Ähnlichkeit mit Marmor. Wenn es entsprechend dünn geschliffen ist, sieht es aus wie Milchglas. Es ist sehr lichtdurchlässig und sorgt für warmes und gemütliches Licht.

Allgebrauchslampe / Glühlampe

Allgebrauchsglühlampen sind elektrische Lampen,(Glühlampe od. Glühbirne) deren Strahlung durch einen hocherhitzten Glühdraht (2.600 bis 3000 Kelvin) aus Wohlfram erzeugt wird.
Der Wohlframdraht befindet sich in einem abgeschlossenen, mit Gas gefüllten, bei einigen Typen auch luftleeren Glaskolben. Die Glühbirne setzt allerdings einen großen Teil der verbrauchten Energie (ca. 96%) in Wärme um. Damit gehört die Allgebrauchsglühlampe  zu den Temperaturstrahlern. Diese schlechte Energieausbeute ist auch der Grund für das Verbot verschiedener Ausführungen der Allgebrauchsglühlampe ab September 2009.

Allgemeinbeleuchtung

Allgemeinbeleuchtung ist eine weitgehend gleichmäßige Beleuchtung im ganzen Raum. Sie ermöglicht die Orientierung und raumtypische Nutzungen. Akzentbeleuchtung und - Platzbeleuchtung dient als Ergänzung.Bei der Allgemeinbeleuchtung geht es darum,den Raum so auszuleuchten, dass alle Gegenstände und Personen erkennbar sind.

Amalgam-Technologie

Die Lampen stimmen nahezu technisch mit dem Röhrentypen überein. Durch die Ausstattung einer äußeren Glas- oder Kunststoffbirne, sehen sie den herkömmlichen Glühlampen sehr ähnlich.Aufgrund dieser gekapselten Bauweise liegt die Betriebstemperatur der innenliegenden Leuchtstofflampen deutlich höher als bei anderen Lampentypen. Um dennoch die maximale Lichtleistung zu erzielen, kommt Amalgam-Technologie zum Einsatz.

Anschlussleistung

Als Anschlussleistung wird die Summe der Nennleistung aller elektrischen Verbrauchsgeräte bezeichnet.

Anschlussleistung der Beleuchtung

Unabhängig vom tatsächlichen Energieverbrauch, wird die maximale Leistung der gesamten Beleuchtungsinstallation als Anschlussleistung der Beleuchtungsanlage angegeben.

Antike Lampen

Bei Antiken Leuchten (ugs. Antike Lampen) handelt es sich um eine bestimmte Stilrichtung. Antike Leuchten werden bewusst in Ihrer Optik auf alt "getrimmt" und erinnern so an Leuchten aus alten Herrenhäusern.Bei einem extravaganten, antiken Ambiente sorgen antike Lampen für das passende Licht und Stimmung.

Arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung

Hier werden oft einzelne Arbeitsplätze oder Inselbereiche einzeln beleuchtet, während der restliche Raum ein anderes Beleuchtungsniveau aufweist. Die arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung trägt damit der Tatsache Rechnung,
dass unterschiedliche Arbeiten und Aufgaben auch eine individuelle Beleuchtung benötigen.

Arbeitsplatzbeleuchtung

Die Arbeitsplatzbeleuchtung oder Einzelplatzbeleuchtung stellt für einzelne Plätze im Raum Licht zur Verfügung, das auf spezielle Sehaufgaben abgestimmt ist, wie z. B. Lesen. Schreiben , Computerarbeiten. In der Regel ergänzt die Arbeitsplatzbeleuchtung die Allgemeinbeleuchtung.

Arbeitsplatzleuchten

Gute Arbeitsplatzleuchten sind vorwiegend mit energiesparenden kompakten Leuchtstofflampen bestückt. Zischenzeitlich sind Sie ebenso in LED erhältlich. Ein frei dreh- und schwenkbarer Leuchtenkopf mit guter Abblendung gewährleistet den sicheren Einsatz an unterschiedlichen Arbeitsplätzen.

Arbeitsstättenrichtlinien

Im Mittelpunkt der Arbeitstättenrichtlinien stehen Unfallvermeidung und eine an die Arbeitsbedingung angepasste
Beleuchtung.

Architekturbeleuchtung

Architekturbeleuchtung bezieht das Tageslicht und Kunstlicht mit in die Beleuchtungskonzepte ein. Die technischen Lösungen sind größenteils Bestandteil der Fassadengestaltung.

Asymmetrisch

Generell ist für viele Themen in der Kunst oder in der Gestaltung von Fassaden, Auslagen, Gärten und so weiter nicht eine symmetrische Raumaufteilung am besten, sondern eine, die dem Goldenen Schnitt nahe kommt (etwa 5:8). Manchmal trifft dies auch in den Naturwissenschaften oder der Soziologie zu. In Bezug auf das Licht wird eine unterschiedliche starke Verteilung des Lichtkegels aus einer Lichtquelle als asymmetrische Lichtverteilung bezeichnet.

Aufhelllicht

Das Aufhelllicht ergänzt das Hauptlicht. Von einem Aufhelllicht wird gesprochen, wenn Objekte, Situationen oder Schatten mit einem weichen unauffälligem Licht aufgehellt werden. Diese Beleuchtungsart wird vom Betrachter nicht bewusst wahrgenommen.

Auge

Das Auge ist ein optisches System zur Abbildung von Objekten auf der Netzhaut. Im Zusammenspiel der Komponenten Hornhaut (Cornea), der vorderen Augenkammer, der Regenbogenhaut (Iris), der Augenlinse und des Glaskörpers kann sich das Auge auf Beleuchtungsverhältnisse einstellen, die um den Faktor 105 variieren. Die untere Empfindlichkeitsgrenze des Auges liegt ca. bei 10-12 lx (Stern am Nachthimmel).

Außenbeleuchtung

Unter Außenbeleuchtung versteht man die Beleuchtung der Außenanlagen, wie z.B. des Gartens, des Hofes oder von Außenwegen und Haustüren. Für die Außenbeleuchtung werden andere Leuchten eingesetzt als für die Innenbeleuchtung.
Leuchten für den Außenbereich müssen den Witterungsverhältnissen, sowie starken Temperaturschwankungen standhalten. Leuchten für den Außenbereich sollten mindestens die Schutzart IP 43 aufweisen. Ist die Außenbeleuchtung vollkommen ungeschützt sind allerdings höhere Schutzarten ab IP55 notwendig.

Außenlampe

Umgangssprachlicher Begriff für Außenleuchten.

Außenleuchten

Außenleuchten sind besonders witterungsbeständige Leuchten für den Außenbereich. Eine Außenleuchte muss je nach Einsatzort sprüh- oder spritzwassergeschützt sein. Ob eine Leuchte für den Außenbereich geeignet ist, kann u. a. an der Schutzart erkannt werden. Außenleuchten besitzen mindestens die Schutzart IP43. Außenleuchten können grundsätzlich in funktionale und dekorative Aussenleuchten unterteilt werden, wobei funktionale Außenleuchten selbstverständlich auf dekorative Aufgaben übernehmen.

Ausstellungsbeleuchtung

Eine Ausstellungsbeleuchtung ist  auf die visuelle Betonung von Exponaten abgestimmt. Die Beleuchtung kann flächig oder akzentuiert ausgeführt sein.  Eine besonders bedeutende Rolle in der Museums- und Galeriebereichbeleuchtung spielt der Lichtschutz.

Ausstrahlungswinkel

Der Ausstrahlungswinkel ist der Öffnungswinkel des Lichtbündels einer Leuchte oder Reflektorlampe. Er wird bestimmt von der Bauart des Reflektors. Leuchten mit kleinem Ausstrahlungswinkel erzeugen kleine, hell beleuchtete Flächen.
Lichtquellen mit breitem Ausstrahlungswinkel ergeben große, jedoch weniger hell beleuchtete Flächen. Im Öffnungswinkel sinkt die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximalwertes ab.

B

Badleuchten

Für den Einsatz in feuchter Umgebung sind nur spezielle Leuchten geeignet: Badleuchten. Sie sind betriebssicher, wenn sie in Schutzart und Schutzklasse den in DIN VDE 0100 Teil 701 beschriebenen Anforderungen für den jeweiligen Schutzbereich entsprechen. Optimale Badbeleuchtung benötigt eine gute Allgemeinbeleuchtung, die den gesamten Raum erhellt, und eine zusätzliche Beleuchtung am Spiegel. Blendfreie Leuchten links und rechts neben dem Spiegel sorgen dafür, dass keine unerwünschten Schatten unter Augen, Nase oder Kinn entstehen.

Baldachin

Baldachine sind Bauteile von Hängeleuchten, die den Anschlußpunkt abdecken.

BAP

Bildschirmarbeitsplatzleuchten  - Die Richtwerte für die Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen sind in der DIN 5035, Teil 2, sowie der EU Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG geregelt.

Baustrahler

Die Baustelle ist ein Arbeitsplatz, der eine ganz besonders gewissenhafte Ausleuchtung erfordert. Baustrahler sorgen dafür, dass keine Unfälle durch mangelhafte Beleuchtung passieren. Baustrahler geben das nötige Licht für gute Arbeitsergebnisse, denn nur wer gut sieht, kann gut arbeiten. Sorgen Sie mit den richtigen Baustrahlern für den nötigen Durchblick auf Ihrer Baustelle. Wir helfen Ihnen mit unserem großen Sortiment an Baustrahlern, den richtigen Baustrahler zu finden.

Beleuchtung

Das Wort Beleuchtung bedeutet in seiner einfachsten Form eigentlich nur erhellen eines Raums. Diese Definition wird allerdings bei weitem nicht allen Teilen des Begriffs gerecht. Beleuchtung ist viel mehr als nur Helligkeit: Die Beleuchtung ist Teil der Einrichtung, bestimmt das Raumambiente und wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden.

Beleuchtung außen

Mit der richtigen Außenbeleuchtung können sie Akzente setzen. Z. B. Bäume, Hecken, Wege und Zugänge beleuchten
 oder Ihr Haus in einbrecherfeindliches Licht tauchen.

Beleuchtung berechnen

Man benötigt verschiedene Informationen über Fenster, Nutzung des Raumes, Raumform usw. um die empfehlenswerte
Beleuchtungsintensität berechnen zu können. Die Raumbeleuchtung hat großen Einfluss auf dessen Atmosphäre und Stimmung und wirkt sich stark auf des Wohlbefinden aus.

Beleuchtungsniveau

Beleuchtungsniveau wird im Wesentlichen durch die Beleuchtungsstärke, die von einer Leuchte ausgeht, bestimmt. Es wird von den Reflexionseigenschaften der Decke und der Wände, der Möbel und des Fußbodens beeinflußt, Reflexion. Bei anstrengenden Sehaufgaben ( Lesen, Schreiben, Computerarbeiten) ist ein hohes Beleuchtungsniveau zu gewährleisten.

Beleuchtungsstärke

Als Beleuchtungsstärke wird das Verhältnis des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms zur Größe dieser Fläche definiert. Einheiten in Lux (lx)

Beleuchtungsstärke E

Beleuchtungsstärke (E) ist ein Maß für das auf horizontale und vertikale Flächen auftreffende Licht. Maßeinheit Lux (lm). Die mittlere Beleuchtungsstärke einer Fläche ist der Lichtstrom (lm) pro Flächeneinheit. Die Beleuchtungsstärke E gibt somit das Verhältnis des auffallenden Lichtstroms zur beleuchteten Fläche an. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn der Lichtstrom 1 lm auf eine Fläche von 1 m² gleichmäßig auftrifft.

Beleuchtungssystem/e

Beleuchtungssysteme sind zweckdienlich und dekorativ. Zweckdienlich dort, wo viel Licht gebraucht wird, aber nur ein Anschluss vorhanden ist, zum Beispiel über einem Küchen- oder Bartresen. Dekorativ, wo man nicht nur Wert auf Helligkeit legt, sondern durch die unterschiedlich ausgerichteten Einzelleuchten stimmungsvolle, vielleicht sogar farbliche Akzente im Raum setzen möchte. Auch im ausgeschalteten Zustand können die Leuchtkörper der Beleuchtungssysteme  ganz bewusst in die Gestaltung von Räumen einbezogen werden. Zahlreich sind die Möglichkeiten für den Einsatz von Beleuchtungssystemen. Es gibt unterschiedliche Beleuchtungssysteme wie z.B. Niedervolt-Schienensysteme, Seilsysteme und 3Phasen-Schienensysteme.

Belichtung H

Einheit: Luxsekunde [lx s] - Als Belichtung H wird das Produkt aus Beleuchtungsstärke und Zeit bezeichnet (bei zeitlich unveränderter Beleuchtungsstärke). - H=E*t

Bestrahlungsstärke

Die Bestrahlungsstärke (Formelzeichen Edm) ist der Begriff für die gesamte Leistung der eingehenden elektromagnetischen Energie, die auf eine Oberfläche  trifft – bezogen auf die Größe der Fläche. Sie wird normalerweise in Watt pro Quadratmeter gemessen.

Betriebsgeräte

Betriebsgeräte sind vorwiegend strombegrenzende Vorschaltgeäte und Start- bzw. Zündgeräte, die für den Betrieb von Entladungslampen und für den Betrieb von Transformatoren von Niedervolt-Halogenlampen. Betriebsgeräte werden für den Betrieb von Lichtquellen benötigt.

Betriebsspannung

Die Betriebsspannung einer Leuchte gibt an, wie hoch die Spannung sein muss, um die Leuchte betreiben zu können. Die meisten Leuchten haben eine Betriebsspannung von 230 Volt Wechselspannung (230~), die übliche Netzspannung. Bei Niedervolt  Leuchten wird die Netzspannung z.B. durch einen Trafo  von 230 Volt auf 12 oder  24 Volt reduziert.

Bewegungsmelder

Bewegungsmelder oder Präsenzmelder schalten automatisch die angeschlossene Beleuchtung an, wenn sich in ihrem Erfassungsbereich Gegenstände oder Körper bewegen. Sie arbeiten in unterschiedlichen technischen Ausführungen: mit Passiv Infrarot- (PIR), Radar- oder Ultraschall-Sensoren. Die Einschaltdauer wird über einen Timer gesteuert und kann variiert werden. Bewegungsmelder können sowohl im Außenbereich – zum Beispiel in Gärten oder auf Parkplätzen – als auch Innenräumen – zum Beispiel im Hausflur oder in Büroräumen – installiert werden. Im Außenbereich dienen sie auch dem Schutz vor kriminellen Übergriffen, im Innenbereich helfen sie wirksam, Energie zu sparen. Um in der Außenbeleuchtung Schaltvorgänge bei Tageslicht zu verhindern, empfiehlt sich die Kombination mit einem Lichtsensor.

Bilder / Spiegelleuchte

Bilderleuchten sind Wandleuchten, die speziell für die Bildbeleuchtung konstruiert sind.
Sie werden über oder neben dem Bild montiert. Sie haben genau den richtigen Abstand zum Bild und setzen Kunst in Szene und stimmungsvolle Akzente im Raum. Bei Spiegelbeleuchtungen (zum Schminken , Frisieren) od.  für die Wahl der Garderobe benötigt man blendfreies Licht damit der Teint und die Farben im Spiegel realistisch erscheinen.

Bildschirmarbeitsverordnung

Die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) von 1996 dient dem Gesundheitsschutz bei der Arbeit mit Computern. Sie ist die nationale Umsetzung der EU-Bildschirmrichtlinie.

Biolumineszenz

Als Biolumineszenz bezeichnet man das Phänomen der Lichterzeugung durch Lebewesen. Es ist das Ergebnis von biochemischen Reaktionen in Zellen, bei denen die chemische Energie in Form von Lichtquellen abgegeben wird. Bekannteste Beispiele sind Glühwürmchen und Leuchtquallen so wie Einzeller, die für das Meeresleuchten verantwortlich sind.

Blendschutzkappen

Bezeichnung für rechteckig angeordnete Abblendklappen, wie sie vor allem bei Bühnenscheinwerfern zur Verringerung der Direktblendung verwendet werden. Blendschutzkappen sind rechteckig angeordnete Abblendklappen. Hauptsächlich kommen diese bei Bühnenscheinwerfer zum Einsatz, um die Direktblendung zu verringern.

Blendung

Blendung tritt in zwei Formen auf und stört in jedem Fall. Direktblendung durch Leuchten ist vermeidbar, z. B. durch Abschirmung der Lichtquelle unter vorgegebenen Winkeln zum Beobachter durch lichtstreuende oder lichtlenkende Bauteile.  Reflexblendung entsteht, wo hohe Leuchtdichten von glänzenden Oberflächen, z. B. Kunstdruckpapier, in Richtung des Beobachters reflektiert werden.

Bodeneinbauleuchte

Bodeneinbauleuchten sind Spots, Strahler oder Scheinwerfer, die in den Boden eingelassen werden und das Licht nach oben abstrahlen.
Sträucher und Bäume können so im Außenbereich von unten beleuchtet werden. Im Einsatz bei Wegen, Treppen oder Terrassen sorgen sie auch für die Sicherheit der Gäste und Besucher. Eine Bodeneinbauleuchte sollte auf jeden Fall begeh- und befahrbar sein und eine Schutzklasse von IP 65 oder IP 67 vorweisen können.

Bodenleuchte

Bodenleuchten sind Leuchten, die sich in Bodennähe befinden und dadurch in der unteren Raumebene, z.B.neben einem Fernsehgerät, blendfreie Akzente setzen.

Brandschutzsymbole

Die Buchstaben „F“ oder „M“ im kopfstehenden Dreieck sind Brandschutz-Symbole. Sie informieren, ob und wie die Eigenerwärmung einer Leuchte begrenzt ist, und auf welchen entflammbaren Stoffen sie montiert werden darf. Wenn Leuchten Brandschutz-Symbole tragen, müssen unbedingt die Montagevorschriften des Herstellers beachtet werden. Das Brandschutzsymbol „D“ im kopfstehenden Dreieck (früher zwei „F“-Dreiecke) kennzeichnet Leuchten mit begrenzter Oberflächenerwärmung. Sie dürfen in Industrie und Handwerk in Räumen mit brennbaren Stäuben eingesetzt werden.

Brechung

Von Brechung wird gesprochen wenn es zu Richtungsänderungen des Lichtes beim Wechsel zwischen Medien unterschiedlicher Dichte kommt. Der Brechungsindex gibt die Brechkraft eines Materials an.

Breitstrahlend

Beleuchtung mit relativ großen Ausstrahlungswinkel

Brennstellung

Mit der Brennstellung wird der zulässige bzw. nicht zulässige Bereich für den Lampenbetrieb definiert. In der Bezeichnung, z.B. h 105, bezeichnet der Buchstabe die Lampenlage und die Zahl den halben Winkel des zulässigen Bereiches.

Bridgearm-Leuchte

Bridgearm-Leuchten, auch Brighleuchten genannt, sind als Steh-, Tisch- oder Wandleuchten mit einem leicht verstellbaren Arm ausgestattet, der auch als „Bridge“ (Brücke) bezeichnet wird. Diese Leuchten eignen sich besonders gut zum Lesen.

Brillanz

Durch Brechung des Lichtes oder durch die Spiegelung von gerichteten punktförmigen Lichtquellen entsteht auf glänzenden Oberflächen oder transparenten Materialien die Lichtwirkung der Brillanz.

Bürobeleuchtung

Die Bürobeleuchtung orientiert sich an den Anforderungen für Bildschirmarbeitsplatzen und der Arbeitsstättenverordnung. Unterschieden wird dabei zwischen Allgemeinbeleuchtung, arbeitsplatzorientierte Allgemeinbeleuchtung und der individuellen Arbeitsplatzbeleuchtung.

Bürobeleuchtung

Der Begriff Bürobeleuchtung fasst alle Leuchten zusammen, die im Bereich des Büros eingesetzt werden. Hierzu gehören u.a. Arbeitsplatzleuchten, Pendelleuchten für Besprechungszimmer, Deckenleuchten (Rasterleuchten), Spots und u.U. auch Strahler.

Bürolampe

Eine Bürolampe muss passen da diese wie ein Arbeitsmittel ist wie ein Schreibtisch oder ein PC. Sie erfüllt ihren
arbeitstechnischen und ergonomischen Zweck, wenn die Bürolampe auf die Arbeitsaufgabe und die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Büroleuchte

Büroleuchten sind grundsätzlich alle Leuchten, die im Büro verwendet werden. Also beispielsweise Schreibtischleuchten, Deckenfluter, Hängeleuchten, Pendelleuchten usw…
Abgesehen vom persönlichen Geschmack und Einrichtungsstil, sind auch diverse Normen bei der Auswahl der Büro-/Arbeitsplatzleuchten zu beachten.

BUS-System

Konventionell wird das Licht per Hand über einen Wandschalter bedient. Dadurch gibt es zum Beispiel die Funktion An/Aus oder dimmbar. Umfangreichere und intelligentere Schaltungen können mit Gebäudesystemtechnik automatisiert werden. So steuert z.B. ein übergeordnetes BUS-System Rollos, Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Beschallung, usw.! Die meisten Leuchten oder Lichtsysteme lassen sich problemlos in ein Gebäudemanagement-Systeme einbinden.

C

Candela

cd =Candela; 1 cd ist definiert als die Lichtstärke, die von einer monochromatischen Lichtquelle mit einer Strahlungsleistung von 1/683 W bei 555 nm abgegeben wird. Einheit der Lichtstärke; Grundgröße der Lichttechnik

Chromatische Adaptation

Da die Netzhaut mit verschiedenen Typen von lichtempfindlichen Zellen ausgestattet ist, die für unterschiedliche Spektralbereiche empfänglich sind, kann durch Adaption auch der „Weißabgleich“ des Auges erledigt werden, die Chromatische Adaptation. Wenn in der neuen Lichtsituation eine andere Farbtemperatur vorherrscht, z. B. durch einen verstärkten Rotanteil, dann werden die rotempfindlichen Zellen ihre Empfindlichkeit im Verhältnis zu den anderen verringern. Als Resultat empfindet der Betrachter eine weiße Fläche anschließend ebenfalls wieder als weiß, obwohl sie eine proportional erhöhte Menge roten Lichtes reflektiert. Adaptive Farbverschiebung ist der Unterschied in der wahrgenommenen Objektfarbe aufgrund einer Änderung der chromatischen Adaptation.

Circadianer Rhythmus

Ein biologischer Rhythmus mit einer Periode von etwa 24 Std. (aus dem Lateinischen circa = ungefähr, dies = Tag). Circadiane Rhythmen findet man bei nahezu allen Lebewesen – Tieren wie Pflanzen. Nicht nur wesentliche Funktionen des gesamten Organismus, sondern nahezu jedes einzelne Organ und sogar jede einzelne Zelle haben ihren eigenen, genetisch vorgegebenen circadianen Rhythmus. Erst aus dem Zusammenspiel der einzelnen Zellen und Organe ergeben sich die nach außen hin sichtbaren oder messbaren circadianen Rhythmen für den gesamten Organismus. Licht ist der wichtigste Zeitgeber für den circadianen Rhythmus. Erst durch seine Einwirkung wird der Rhythmus auf die 24 Std. eines Tages synchronisiert. Die Schreibweise „circadian“ ist in der deutschsprachigen Fachliteratur üblich (Duden: zirkadian).

CRI

Der CRI gibt den Farbwiedergabeindex eines Leuchtmittels an. Dieser Index gibt auch den Grad der Farbverfälschung unter einer gegebenen Beleuchtung im Vergleich zu einer Referenzlichtquelle. Das Optimum des Farbwiedergabeindex Ra liegt bei 100.

D

DALI

DALI ist ein Konzept zur Steuerung von elektronischen Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen über digitale Steuersignale. Im Vergleich zur analogen Helligkeitsregelung ist hier die individuelle Steuerung einzelner Leuchten möglich. Die Integration in ein Gebäudemanagement-System ist einfach. Durch die individuelle Adressierbarkeit lassen sich die Leuchten nicht nur steuern, sie geben auch Rückmeldungen und ermöglichen so energiesparende, flexible Lampenschaltungen.

DALI

Die Abkürzung DALI für Digital Addressable Lighting Interface; DALI ist ebenfalls wie DMX ein digitales Steuerprotokoll das zur Lichtsteuerung in der Architektur eingesetzt wird. Dieses System ermöglicht die individuelle Ansteuerung von Leuchten und kann als untergeordnetes eigenständiges System in Gebäudesteuerungssysteme integriert werden.

Dämmerungsschalter

Dämmerungsschalter schalten automatisch einzelne oder mehrere Leuchten in Abhängigkeit von der Tageshelligkeit ein und aus. Abends bereitet die pünktliche und zuverlässige automatische Schaltung von Leuchten am Weg zum Haus, an der Haustür oder an den Ecken des Hauses den Bewohnern und Gästen einen freundlichen Empfang. Unerwünschte Besucher hält sie fern. Der Fotowiderstand eines Dämmerungsschalters wird außen in Richtung Norden oder Osten montiert. Er darf keiner Kunstlichtquelle ausgesetzt sein.

Dark Sky

Dark Sky ist ein Begriff aus der Beleuchtungsplanung, welcher eine Lichtverschmutzung im Außenraum vermeidet, um eine Aufhellung des Nachthimmels ausschließt. Um die Lichtverschmutzung zu vermeiden, wird eine spezielle Reflektortechnik eingesetzt bei der keine Lichtabstrahlung oberhalb der Leuchte erfolgt.

Darklight-Technik

In der Darklighttechnik werden spezielle Reflektoren eingesetzt. Dabei wird der Betrachter solange nicht geblendet, solange die Lampe im Abschirmbereich des Reflektors liegt. Diese Technik erlaubt einen Maximum an Sehkomfort und ein Optimum an Effizienz.

Deckenaufbauleuchte

Deckenaufbauleuchten/Deckenanbauleuchten werden direkt an der Decke montiert. Der Leuchtkörper ist im Gegensatz zur Deckeneinbauleuchte sichtbar,
somit auch Teil der Einrichtung und sollten zum persönlichen Stil und Geschmack passen.

Deckeneinbauleuchte

Deckeneinbauleuchten eignen sich zur Montage in Hohlräumen oder Zwischendecken. Der größte Teil der Leuchte ist nicht sichtbar in der Decke eingebaut,
häufig schließt die Lichtaustrittsöffnung bündig mit der Decke ab.

Deckenfluter

Deckenfluter (auch: Uplights), meist als Steh- oder Wandleuchten, lenken ihr Licht vorwiegend nach oben an die Decke, bei verstellbaren Reflektoren auch an den deckennahen Teil der Wand. Von dort reflektiert es als indirekte Beleuchtung in den Raum. Bei Deckenflutern mit direktem Lichtanteil ist der Reflektor nach unten lichtdurchlässig.

Degradation

„Das Zurückversetzen in eine niedere Position“ wird als Degradation bezeichnet. In der Lichttechnik beschreibt der Begriff den Rückgang des Lichtstroms bei LEDs. Dieser Prozess geschieht normalerweise äußerst langsam und macht sich erst nach sehr vielen Betriebsstunden bei alten LEDs bemerkbar. Die Lebensdauerangabe von 50.000 Stunden für LEDs berücksichtigt die Degradation: Die Leuchtdioden leuchten zwar länger, aber nach über 50.000 Betriebsstunden ist ihre Leuchtkraft merklich geringer. Der Alterungsprozess kann durch widrige Betriebszustände beschleunigt werden: zum Beispiel durch Überhitzung.

Deko-Licht

Licht kann viel mehr sein als pure Beleuchtung. Mit dem passenden Deko - Licht zaubern Sie Stimmungen und Atmosphäre, die Ihr Zuhause im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Es gibt vielerlei Arten von Deko - Licht, das je nach Anlass von romantisch bis schrill genau die Stimmung verstärkt, die Sie wünschen. Einem gemütlichen Abend zu Zweit kann man mit dem richtigen Deko - Licht ebenso das gewisse Extra verleihen wie einer ausgelassenen Party.

Dekolampen

Dekolampen gibt es als Lichtschläuche, Lichtwürfel, Farbwechselleuchten, sogar Lichtvorhänge. Einen besonderen Flair im Außenbereich (Hof und Garten) bringen Kugelleuchten, leuchtene Steine, Lichtsäulen , Teich-und Unterwasserleuchten. Diese Dekolampen haben etwas gemeinsam: Sie sind mehr Kunstwerk als Lichtquelle. 

Dekoleuchten

Dekoleuchten sorgen für eine besondere Stimmung in den eigenen vier Wänden. Mit Dekoleuchten können unzählige
 verschiedene Eindrücke geschaffen werden, die ihresgleichen suchen. Dekoleuchten schaffen hier und dort zauberhafte Lichtinseln.

Design-Tischleuchte

Design-Tischleuchten machen durch ihre besondere Formen, Materialien, Farbgebung und Lichteffekten die Lichtquelle zu einem Gestaltungs- und Einrichtungselement.

Designerleuchten

Designerleuchten zeichnen sich durch eine besondere und speziell durchdachte Gestaltung aus. Mit modernen Materialien schaffen Designer wahre Kunstwerke für die Beleuchtung. Die Befestigung, das Leuchten-Glas, alle Bestandteile der Designerleuchten genügen selbst höchsten Ansprüchen. Dabei gelingt Designern der Spagat zwischen funktionaler Beleuchtung und Kunstobjekt.

Designlampe

Designlampen sind immer etwas ganz Besonderes. Sie geben jedem Raum das gewisse Flair. Egal ob Decken-, Tisch-, Wand- oder Stehleuchte,  Designlampen sind ein Blickfang in jeder Wohnung. Ihre Extravaganz erfordert eine gewissenhafte Auswahl.  Denn für ein harmonisches Wohngefühl müssen sie sich in das übrige Ambiente integrieren.

Diffus

lichtstreuende Materialien sind z. B. Textilschirme und Opalglas.

Diffuses Licht

Diffuses Licht wird von relativ großen leuchtenden Flächen ohne eine bestimmte Richtung verteilt. Es blendet nicht und be -wirkt eine gleichmäßige und schattenarme Beleuchtung. Diffus,  lichtstreuende Materialien sind z. B. Textilschirme und Opalglas.

Diffusor

Ein Diffusor verringert Blendungen. Eine Leuchte mit Diffusor erzeugt ein diffuses (zerstreutes) Licht. Dieses Licht wird daher als sehr angenehm empfunden.

Dimmen

Dimmbare Beleuchtungsanlagen entwickelten sich ursprünglich aus dem Wunsch nach mehr Komfort. Daneben spielen heute zunehmend wirtschaftliche Gründe eine Rolle für den Dimmbetrieb. Neben der individuellen Steuerung durch den Anwender über Fernbedienung bzw. Taster kommen Regelkreise mit Tageslichtsensoren zum Einsatz. Bei Niedervolt-Halogenglühlampen, die mit magnetischen Transformatoren betrieben werden, erfolgt die Steuerung über eine Phasenanschnittdimmung. Beim Betrieb mit elektronischen Transformatoren erfolgt die Regelung über Phasenabschnittdimmung.

DIN 5035

Ist eine Normreihe mit dem Titel ,, Beleuchtung mit künstlichem Licht" und regelt die Anforderungen in verschiedenen Bereichen, z. B. Notbeleuchtung, Klinikbeleuchtung, Arbeitsplatzbeleuchtung.

Direkte Beleuchtung

Von einer direkten Beleuchtung wird gesprochen, wenn ein Objekt von einer Leuchte, bzw. einer Lampe direkt engestrahlt wird. Das Licht trifft also zunächst direkt auf das zu beleuchtende Objekt. Kompaktleuchtstofflampen (Dimmbereich 3-100%) sowie Leuchtstofflampen (Dimmbereich 1-100%) mit elektronischen Vorschaltgeräten, werden über eine 1-10 V Schnittstelle gedimmt. Es ist sowohl eine getrennte Verlegung von Steuer Versorgungsleistungen (bei Leitungslängen > 100 m empfehlenswert) als auch eine Zusammenverlegung unter Beachtung der VDE-Vorschriften möglich.

DMX

DMX ist ein digitales Steuerprotokoll das in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik zum Einsatz kommt, aber auch immer mehr Einzug in Shops, öffentliche Einrichtungen oder privaten Wohnungsbau. DMX Steuerungen können in BUS-Systeme eingebunden werden. Die Abkürzung steht für Digital Multiplexed.

Dominante Wellenlänge

Die dominante Wellenlänge dient unter anderem zur Farbklassifzierung von LEDs. Die dominate Wellenlänge ist eine Messgröße zur Zusammenfassung einer Farbmischung zu einer Wellenlänge. Durch die Verlängerung einer Linie vom Weißpunkt durch den gegebenen Farbort auf die Spektralfarblinie lässt sich im Normvalenzensystem die dominate Wellenlänge ermitteln. Dieser Wellenlänge gegenüber liegt immer die komplimentäre Wellenlänge.

Downlight

Downlight hat sich als Bezeichnung für meist runde, mit Reflektoren und anderen optischen Elementen ausgestattete Deckenleuchten etabliert. Downlights, auch schwenkbare, sind für den Deckeneinbau (Einbau-Downlights) oder für den Deckenanbau (Anbau-Downlights) vorgesehen. Downlights eignen sich auch für die Innenbeleuchtung von Schränken oder Vitrinen. Gängige Ausführungen sind Downlights für Niedervolt-Halogenlampen, Hochvolt-Halogenlampen, Kompaktleuchtstofflampen und Halogen-Metalldampflampen.

Downlight / Doppelfokus

Der Doppelfokus bei Downlights besteht aus einem elliptischen Reflektorsystem und einen Darklightreflektor und bildet den Leuchtenabschluss. Dieser Doppelfokus bietet bei kleinster Deckenöffnung eine maximale Lichtleistung.

Downlight / Doppelwandfluter

Ein Doppelwandfluter ist eine Leuchte, die zur gleichmäßigen Ausleuchtung von paralleln Wänden sowie Gängen dient.

Downlight / Wandfluter

Ist eine Leuchte mit einer Kombination aus Darklightreflektor und einem Ellipsoidreflektor, er bietet bei ein Höchstmaß an Sehkomfort und erzielt eine gleichmäßige Wandbeleuchtung Eine gleichmäßige Reihung der Wandfluter parallel zur Wand ist jedoch Voraussetzung.

Dritter Photorezeptor

Sinneszellen im menschlichen Auge, die Informationen über die Helligkeit der Umgebung über den SCN an die Zirbeldrüse vermitteln und dadurch die Produktion und Ausschüttung des Hormons Melatonin beeinflussen

Duofokal-Wandfluter

Eine Duofokalleuchte dient zur gleichmäßigen Ausleuchtung von Wänden. Das optische System  dieser Leuchte bündelt das Licht in einem zweiten Brennpunkt und emittiert nur reflektiertes Licht. Dies ermöglicht eine totale Abschirmung der Lampe für einen verbesserten Sehkomfort.

Dynamische Beleuchtung

Als „dynamisch“ wird die Beleuchtung bezeichnet, wenn sie sich im Zeitablauf verändert in Bezug auf einen oder mehrere Parameter (auch alle zeitgleich miteinander) – zum Beispiel bei der Beleuchtungsstärke, der Lichtfarbe oder in der Lichtrichtung. Im Trend liegt farbdynamisches Licht, erzeugt von LEDs oder von Leuchtstofflampen zur RGB-Farbmischung. Die Dynamik wird von entsprechend programmierten Steuerungssystemen überwacht. Lichtfarben, Lichtstrom und Helligkeit werden oft verändert, um bestimmte Stimmungen zu erzeugen oder zu vermitteln.

E

Edelstahl Außenleuchte

Edelstahl Außenleuchten sind zeitlos elegant. Sie sind immer ein Hingucker, egal ob sachlich-modern oder klassisch-verspielt. Die Außenleuchten gibt es als Wand-oder Pollerleuchte , Wegeleuchte als auch als Strahler.

Einbaustrahler

Der Leuchtenkörper bei Einbaustrahlern wird in Decke, Wand, Regal oder Boden eingelassen, so dass die Abdeckung der Leuchten direkt mit der umgebenden Oberfläche abschließt.

Einzelplatzbeleuchtung

Einzelplatzbeleuchtung ist ein anderer Begriff für Arbeitsplatzbeleuchtung. Einzelplatzbeleuchtungen  beleuchten einen einzelnen Arbeitsplatz. So kann die Beleuchtung den speziellen Bedürfnissen den Arbeitsplatz angepasst werden.

Ellipsoidscheinwerfer

Ist ein Kompaktscheinwerfer mit optischen Systemen, eine Projektionen ist mit Gobos und Schriftschablonen bei verschiedenen Lampenausrüstungen möglich. Je nach Beleuchtungsoptik der Bildbühne unterscheidet man zwischen Kondensorscheinwerfer und Ellipsoidscheinwerfer.

EMV

Normalerweise entstehen durch die Nutzung elektrischer Geräte elektromagnetische Felder, welche andere elektrische Betriebsmittel beeinflussen. Gemäß der europäischen EMV-Richtlinie dürfen elektrische Geräte jedoch keine elektromagnetischen Felder erzeugen, die störend auf andere Geräte wirken.

ENEC

ENEC ist das europäische Sicherheitsprüfzeichen für Leuchten und andere elektrotechnische Produkte. Es wird von neutralen Prüf- und Zertifizierungsinstituten in Europa vergeben – in Deutschland vom VDE, für den die Prüfstellennummer „10“ neben dem ENEC-Zeichen steht. ENEC ist die Abkürzung von European Norm Electrical Certification.

Energieeffizienzklassen

Mit dem EU-Energie-Label werden u.a. Lampen Energieeffizienzklassen zugewiesen. Diese Energieeffizienzklasse gibt Auskunft über die Stromeffizienz der Lampen. Energieeffizienzklassen werden in Stufen von A (sehr effizient) bis G (ineffizient) angegeben. Herkömmliche Glühlampen weisen meist die Energieeffizienzklasse D oder E auf. Diese Ineffizienz ist der Grund für das Glühlampenverbots. Als Alternative Leuchtmittel können z.B. Energiesparlampen  mit Energieeffizienzklassen u.a. in den Bereich A und B oder auch LED Lampen mit ähnlichen Energieeffizienzklassen eingesetzt werden.

Energiesparlampen

Energiesparlampen sind alle Lampen mit hoher Lichtausbeute. Für den Wohnbereich und sein Umfeld haben Kompakt - Leuchtstofflampen besondere Bedeutung. Sie verbrauchen gegenüber Glühlampen mit gleichem Lichtstrom ,der gleicher Helligkeit bis zu 80 % weniger Strom.  Kompakt- Leuchtstofflampen mit elektronischem Vorschaltgerät und Glühlampen-Schraubsockel E14 oder E 27 sind im Handumdrehen anstelle von Glühlampen einzusetzen. Ihre mittlere Lebensdauer beträgt 8000 Stunden gegenüber 1000 Stunden bei Glühlampen.

Energy Label

Gemäß EU-Richtlinie 92/75/EWG müssen mit Netzspannung betriebene Haushaltslampen (Glühlampen und Leuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät) und Haushaltsleuchtstofflampen (einschließlich ein- und zweiseitig gesockelte Lampen sowie Lampen ohne integriertes Vorschaltgerät) mit einheitlicher Energieetikettierung (Angabe des Verbrauchs an Energie und anderer Ressourcen) gekennzeichnet sein. Lampen mit spezifischen Eigenschaften (Lichtstrom > 6500lm, Leistungsaufnahme < 4W, Reflektorlampen) oder für spezifische Anwendungen (Lampen für die Erzeugung von nicht sichtbarem Licht, Batterieeinsatz, Einsatz in Geräten, deren Hauptverwendungszweck nicht die Erzeugung von Licht ist) sind vom Geltungsbereich dieser Richtlinie ausgenommen. Die Einteilung der Leuchtmittel erfolgt in die Energieeffizienzklassen A (sehr effizient) - G (ineffizient).

Engstrahlend

Dient zur Hervorhebung bestimmter Flächen, engstrahlende Beleuchtung wird für die akzentuierende Detailbeleuchtung eingesetzt.

Entfernungsgesetz

Ist das Gesetz, das die Beleuchtungsstärke als Funktion der Entfernung von der Lichtquelle beschreibt. Die Beleuchtungsstärke nimmt dabei mit dem Quadrat der Entfernung ab.

Entladungslampe

Entladungslampen haben ein ähnliche Arbeitsweise wie Leuchtstofflampen, allerdings besteht die Füllung aus einer Metalldampf-Gasfüllung unter hohem Druck.
Die Bauform ist kompakter, das Licht kann gezielter und intensiver abgestrahlt werden. Entladungslampen  benötigen ein Vorschaltgerät und meist ein Zündgerät. Bei Einschalten der Entladungslampe ist die Lichtausbeute noch geringer, meist vergehen mehrere Minuten, bis die Betriebstemperatur und damit die maximale Lichtausbeute erreicht wird. Wirklich effizient arbeiten Entladungslampen nur, wenn sie über eine langen Zeitraum brennen. Deshalb eignen sich Entladungslampen besonders gut für Straßen- und Shopbeleuchtungen. Entladungslampen können nicht gedimmt werden.

Entsorgung

Defekte Lampen müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Glühlampen und Halogenglühlampen bestehen aus Metall und Glas. Sie haben keine Inhaltsstoffe, die bei einer  Deponierung - umweltbelastend sind. Anders verhält es sich bei Leuchtstofflampen, Energiesparlampen und Hochdruckentladungslampen, die, aus physikalischen Gründen, Quecksilberdampf zur Lichterzeugung benötigen. Im Abfallgesetz ist festgelegt, daß der Besitzer von Abfällen zu deren Entsorgung verpflichtet ist und die Abfallverwertung Vorrang vor sonstiger Entsorgung hat. Nach dem amtlichen Abfallkatalog sind Entladungslampen Sonderabfall, weil sie 15 bis 30 Milligramm Quecksilber pro Lampe enthalten. Die Entsorgung von Entladungslampen aus privaten Haushalten übernehmen kommunale Sonderabfall-Sammelstellen, die ja auch Lackreste und Batterien annehmen. Wichtig ist, daß die Lampen unzerstört dort angeliefert werden. Die kommunalen Stellen haben die Möglichkeit, die Entladungslampen Recycling- Unternehmen zuzuleiten.

Eulumdat

Eulumdat steht für das Europäische Lumen Datenformat, das zur Beschreibung der Lichtstärkeverteilung von Leuchten benötigt wird.

EVG

EVG (elektronische Vorschaltgeräte): Diese werden im Gegensatz zu konventionellen Vorschaltgeräten im Frequenzbereich ³ 30 kHz betrieben. Durch diese Betriebsweise erhält man einen signifikanten Effizienzgewinn, der im wesentlichen auf zwei Mechanismen basiert: Die Verringerung der Elektrodenverluste und Die Steigerung der Lichtausbeute, die fast ausschließlich bedingt ist durch die bessere Umwandlung elektrischer Leistung in die UV-Linien des Quecksilberatoms bei 185nm und 254 nm. Durch den Einsatz von modernen EVGs konnte v.a. in der Leuchtstofflampen-Familie der Lichtkomfort, die Wirtschaftlichkeit und die Betriebssicherheit signifikant erhöht werden. Dimmbare elektronische Vorschaltgeräte erlauben das stufenlose und flackerfreie Dimmen von Leuchtstofflampen im Bereich von 3% bis 100% für Kompaktleuchtstofflampen, und 1% bis 100% bei stabförmigen L-Lampen. Die Ansteuerung erfolgt über eine galvanisch getrennte 1-10V- Schnittstelle oder DALI (Digital Addressable Lighting Interface).

Ex-Leuchte

Explosionsgeschützte Leuchten erfüllen außer den Brandschutz-Eigenschaften zusätzliche Anforderungen wie – zum Beispiel Zone 22-Leuchten – mindestens die Schutzart IP 5X und Bruchsicherheit der (schlagzähen) Leuchtenabdeckung.Ex-Leuchten werden in Arbeits- und Lagerräumen mit Dämpfen, Nebel, Stäuben oder explosionsfähigen Gasen eingesetzt.

Exclusive Leuchte

Ausgefallenes Design und die Hochwertigkeit der verwendeten Materialien machen eine Leuchte zur exclusiven Leuchte. Ob originell-verspielt oder nüchtern-elegant die extravagante Gestaltung wird Ihre Wohnräume abrunden.

F

Fackelleuchte

Fackelleuchten sind auch unter dem Begriff Wandfackeln bekannt. Die Fackelleuchte ähnelt in der Form den Fackeln mit denen in früheren Zeiten die Räume beleuchtet wurden. Dieses Ursprüngliche, Archaische macht den besonderen Reiz der Fackelleuchte  aus. Heutige Fackelleuchten  rußen zwar nicht mehr, sie verbreiten aber trotzdem eine Stimmung, die einzigartig ist. Das gilt gleichermaßen für die modernen wie für die antiken Ausführungen. Sehr gut machen sich Fackelleuchten auch im Außenbereich als Wegeleuchten oder zur Beleuchtung von Balkon und Terrasse.

Farbdynamisch

Als „dynamisch“ wird die Beleuchtung bezeichnet, wenn sie sich im Zeitablauf verändert in Bezug auf einen oder mehrere Parameter (auch alle zeitgleich miteinander), z.B. in der Beleuchtungsstärke, der Lichtfarbe oder in der Lichtrichtung. Im Trend liegt farbdynamisches Licht, erzeugt von LEDs oder von Leuchtstofflampen zur RGB-Farbmischung. Die Dynamik wird von entsprechend programmierten Steuerungssystemen ausgeführt.

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur einer Lampe (Einheit Kelvin, Zeichen K) definiert die Lichtfarbe dieses Leuchtmittels. Gemessen wird die Farbtemperatur mit Hilfe eines schwarzen Körpers (Plankscher Strahler), der durch Erhitzung dunkelrot bis blau/weiß glühend, mit der Farbtemperatur des zu messenden Leuchtmittels verglichen wird.

Farbwiedergabe

Je nach Einsatzort und Sehaufgabe sollte künstliches Licht eine möglichst korrekte Farbwahrnehmung (wie bei natürlichem Tageslicht) ermöglichen. Der Maßstab dafür sind die Farbwiedergabe-Eigenschaften einer Lichtquelle, die in Stufen des "allgemeinen Farbwiedergabe-Indexes" oder auch "CRI Colour Rendering Index" mit der Einheit Ra ausgedrückt werden. Der Farbwiedergabe-Index bezeichnet das Maß der Übereinstimmung einer Körperfarbe mit ihrem Aussehen unter der jeweiligen Bezugslichtquelle und ist unabhängig zur Lichtfarbe.

Faseroptische Beleuchtungssysteme

In faseroptischen Beleuchtungssystemen transportiert und verteilt ein Bündel faseroptischer Leitungen (Glasfaser oder Kunststoff) das Licht einer einzigen, zentralen Lichtquelle. Die dünnen, flexiblen Leitungen können auch in schwer zugänglichen Winkeln, unter der Erde oder im Wasser verlegt werden. Am Austrittspunkt jeder einzelnen Leitung bestimmen Lichtoptiken wie Linsen die Lichtrichtung und -wirkung oder es wird mit frabigen Lichtquellen/Farbfiltern gearbeitet. Man unterscheidet nach Endstrahlenden und Seitenstrahlenden Fasern.

Fassung

Als Fassung bezeichnet man die mechanische Halterung für eine auswechselbare Lichtquelle und ist gleichzeitig der elektrische Übergabepunkt des Stroms. Prinzipiell unterscheidet man nach Steck- und Schraubfassungen. Das Material kann Metall, Keramik oder Kunststoff sein. Um Verwechslungen auszuschliessen gibt es für jeden leuchtmittelty eine eigen Fassung, unterschiedlich in Typ und Größe.

Feuchtraumleuchte

Leuchten mit mindestens der Schutzart IP X4 sind Feuchtraumleuchten. Sie werden vor allem in Industrie und Handwerk eingesetzt, auch in Garagen und im Keller sind sie die richtige Wahl. Je höher die Schutzart der Feuchtraumleuchte, umso besser geschützt ist sie gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz.

Florentiner Leuchte

Als Florentiner Leuchten bezeichnet man mit Blüten und Blättern kunstvoll gestaltete Leuchten. Das alte florentinische Kunsthandwerk hat eindrucksvolle Vorbilder für stilvolle Leuchten geschaffen. Diesen Vorbildern nachempfunden sind die heutigen Florentiner Leuchten. Oft sind sie von Hand geschmiedet, mit Gold- oder Silberauflage veredelt oder von Hand bemalt. Traditionelle handwerkliche Verarbeitung und kunstvolle Formgebung machen diese Stücke so wertvoll. Florentiner Leuchten  sind als Wandleuchten, Deckenleuchten, Tischleuchten, Stehleuchten und Pendelleuchten erhältlich. Die kunstvoll angeordneten Blüten und Blätter rund um das Leuchtmittel einer Florentiner Leuchte werfen reizvolle Schatten im Raum und erzeugen somit interessante, lebendige Lichteffekte.

Fluoreszenzröhre

siehe Leuchtstoffröhre

Flurleuchte

Die Beleuchtung von Fluren ist oft ein ganz eigenes Thema. Die Möglichkeiten sind je nach Geschmack und Nutzung des Flures sehr vielfältig. Wird der Flur nur als Durchgang genutzt, reichen unter Umständen einfache Deckenaufbauleuchten. Hier kann über den Einsatz von Leuchten mit Sensor oder Bewegungsmelder nachgedacht werden, da diese Energie sparen können. In eher schmalen oder niedrigen Fluren ist der Einsatz von Einbauleuchten interessant. Die Raumhöhe wird nicht beeinflusst und es können interessante Effekte erzielt werden. Dient der Flur eher als Empfangszimmer, sollte auf entsprechend hochwertige und optisch ansprechende Flurleuchten gesetzt werden. Gerade im Eingangsbereich müssen diese für eine einladende Atmosphäre sorgen. Auch kann man hier verschiedene Lichtquellen wie z.B. Einbauleuchten und Wandleuchten kombinieren.

G

Ganglienzelle

Nervenzellen, welche für die Verarbeitung und Weiterleitung von Nervenimpulsen aus Rezeptorzellen verantwortlich sind. Im Zusammenhang mit der biologischen Wirkung von Licht sind insbesondere die in der Netzhaut liegenden retinalen Ganglienzellen von Bedeutung. Lange Zeit war man davon ausgegangen, dass diese Ganglienzellen nur zur Verarbeitung der Information aus den visuellen Rezeptoren – den Zapfen und Stäbchen – verantwortlich sind. So erzeugen Ganglienzellen aus der Mischung der Signale von rot- und grün empfindlichen Zapfen ein Signal für Gelb, welches ans Gehirn weitergeleitet wird. Diese Mischung ermöglicht überhaupt erst die Wahrnehmung aller verschiedenen Farben. Etwa 2–3 % dieser Ganglienzellen sind selbst lichtempfindlich im Blauen. Diese wirken als „dritter Photorezeptor“.

Gartenbeleuchtung

Gerade im Sommer legen wir großen Wert auf unsere Gartenbeleuchtung. Der Garten wird zum zweiten Wohnzimmer und die Gartenbeleuchtung schafft die notwendige Atmosphäre. Gartenleuchten sind Leuchten, die im Außenbereich eingesetzt werden können und hier für die Beleuchtung von Wegen, besonderen Pflanzen, Wasserflächen oder Sitzgruppen dienen. Gartenleuchten müssen besonderen Anforderungen an die Installation und den Feuchtigkeitsschutz erfüllen. Mehr zum Thema Gartenleuchten finden Sie auch unter Außenbeleuchtung. Gleichzeitig sind Gartenleuchten Dekorationselemente, die den liebevoll gepflegten Garten abends in neuem Licht erstrahlen lassen. Gekonnt kann mit Gartenleuchten eine wahre Lichterlandschaft mit romantischem Flair gestaltet werden. Beleuchtete Sträucher und Bäume, vielleicht sogar ein ausgeleuchteter Bachlauf - alle diese Elemente geben Ihrem Garten abends das ganz besondere Etwas. Gartenleuchten sind nicht nur in der Nacht wundervoll anzusehen. Gute, hochwertige Gartenleuchten sind auch am Tag ein dekorativer Augenschmaus.

Gartenleuchte

Eine Gartenleuchte dient als Lichtquelle im Aussenbereich und kann ein eigenständiges Gestaltungselement sein. Sie kann als als reines Nutzlicht Wege und Flächen beleuchten oder als Akzentlicht dekorative Effekte erzeugen und sollte sich harmonisch in das Ambiente einfügen. (siehe auch Aussenleuchten)

Gartenleuchte mit Sensor

Gartenleuchten mit Sensor sind Außenleuchten mit integriertem Bewegungsmelder zur Beleuchtung vorwiegend von Wegflächen und Plätzen oder als Sicherheitsbeleuchtung. Sie sind praktisch und energiesparend.

Gartensteckdosen

Gartensteckdosen mit Erdspieß, Zuleitung und Stecker oder als fest installierte Versorgungspoller werden zum Anschluss von Leuchten und zur Stromversorgung anderer Elektrogeräte gebraucht.

Gasentladung

In einem abgeschlossenen Glas- oder Keramikvolumen, das mit Edelgasen, Metalldämpfen und seltenen Erden gefüllt ist, findet bei Anlegen einer Spannung eine Bogenentladung statt. Die dabei entstehende direkte Eigenstrahlung der gasförmigen Füllsubstanzen setzt sich zur gewünschten Lichtfarbe zusammen. Beispiel: Quecksilberdampf-, Halogenmetalldampf- und Natriumdampflampen.

Gesichtsfeld

Bereich aus der Umwelt, der vor den Augen liegt und ohne Augenbewegung auf die Netzhaut abgebildet werden kann. Das Gesichtsfeld eines Auges wird durch Größe und optische Eigenschaften der Bauteile des Auges (Hornhaut, Linse, Iris, Glaskörper) und den Besatz der Netzhaut mit Sehzellen (Zapfen und Stäbchen) begrenzt. Die Gesichtsfelder von beiden Augen überlappen sich beim Menschen deutlich.

Gleichmäßige Beleuchtung

Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung ist von Art und Anordnung der Leuchten, von der Anlagegeometrie und der Art der angrenzenden Flächen abhängig und bedeutet eine gleichmäßige Verteilung der Helligkeit und somit ein weitgehend Schattenfreies Licht.

Glühbirne

Die Glühbirne ist der Klassiker unter den Leuchtmitteln. Mit ihr begann der Siegeszug des elektrischen Lichtes. Die heutige Glühbirne ist verglichen mit dem Original von Thomas Alva Edison natürlich ein Hightechprodukt. In zahlreichen Farb-, Form- und Lichtvarianten hat sie sogar solo Karriere gemacht. Normalerweise sorgt die Glühbirne  aber in Kombination mit einer edlen Leuchte für die gewünschte Lichtstimmung innen und außen. Durch das beschlossene Glühlampenverbot, werden zunehmend alternative Leuchtmittel, wie Energiesparlampen, Halogenlampen  oder LED-Lampen eingesetzt.

Glühlampe

Glühlampen sind typische Temperaturstrahler, in denen ein Glühwendel in einem abgeschlossenen Glaskolben unter Vakuum oder in einer Gasatmosphäre durch Stromdurchgang zum Glühen gebracht wird. Der Hauptanteil der abgegebenen Strahlung liegt dabei im infraroten Bereich und erzeugt somit Wärme.

Glühwendel

Glühwendel ist ein anderer Name für z.B. den Wolframdraht einer Glühlampe. Dieser Glühwendel der Glühlampe wird druch elektrische Spanung zum Glühen gebraucht und erzeugt so Licht.

Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung – auch Allgemeinbeleuchtung – ist die allgemeine Beleuchtung, die einen Raum gleichmäßig erhellt. Sie stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und Menschen im Raum sichtbar sind und ermöglicht die Orientierung. Spezielle Sehaufgaben an einzelnen Plätzen im Raum, zum Beispiel zum Lesen oder für die Computerarbeit, berücksichtigt die Grundbeleuchtung nicht. Damit die Lichtatmosphäre nicht monoton wirkt, ist es sinnvoll, verschiedene Lichtquellen vorzusehen und das Licht der Allgemeinbeleuchtung und der Platzbeleuchtung, sowie der Akzentbeleuchtung unterschiedlich zu kombinieren.

GS Prüfkennzeichen

Das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) bestätigt die Konformität mit dem Gerätesicherheitsgesetz. Es darf nur in Verbindung mit dem Zeichen der prüfenden Stelle, zum Beispiel VDE oder Technischer Überwachungsverein (TÜV), verwendet werden.

H

Halbnachtbetrieb

Der Halbnachtbetrieb (Halbnachtschaltung) der Straßenbeleuchtung dient in verkehrsschwachen Zeiten der Energieeinsparung. Bei Leuchten, die mit einer Lampe bestückt sind, wird die Lampenleistung des einzelnen Lichtpunktes verringert, zum Beispiel von 80 Watt auf 50 Watt (Leistungsreduzierung). Das Abschalten einlampiger Leuchten führt zu verkehrsgefährdender Ungleichmäßigkeit der Beleuchtung. Das Abschalten für den Halbnachtbetrieb ist nur möglich bei zwei oder mehreren Leuchten auf einem Mast (eine Leuchte bleibt immer eingeschaltet) oder bei zweilampigen Leuchten (eine Lampe bleibt immer eingeschaltet).

Halbzylindrische Beleuchtungsstärke

Die halbzylindrische Beleuchtungsstärke (Ehz) beschreibt – gemessen in Lux –die Anteile der vertikalen Beleuchtungsstärke, die auf eine halbzylindrische Messfläche fallen. Sie ist Voraussetzung für das Erkennen entgegenkommender Personen. Auf Parkplätzen im Freien sind zum Beispiel 1,5 bis 5 Lux (gemessen 1,5 Meter über dem Boden) richtig.

Halogen-Metalldampflampe

Halogen-Metalldampflampen sind Hochdrucklampen mit Zusätzen von Metall-Jodiden oder Jodiden der Seltenen Erden Dysprosium (Dy), Holmium (Ho) und Thulium (Tm) sowie Komplexverbindungen mit Cäsium (Cs) und Zinnhalogeniden (Sn). Sie zersetzen sich im Kern des Entladungsbogens und die Metalle können zur Emission von Licht angeregt werden, dessen Intensität und spektrale Verteilung vom Dampfdruck der Metallhalogenide abhängen. Die Lichtausbeute und die Farbwiedergabeeigenschaften der Metalldampflampen sind hervorragend und bieten sich daher für den professionellen Einsatz, z.B. in der Shopbeleuchtung an.

Halogenkreisprozeß

Das Füllgas im Glaskolben von Halogenlampen enthält Halogene, die mit dem von der heißen Glühwendel abgedampften Wolfram eine Verbindung eingehen. Diese gasförmige Verbindung gelangt mit der thermischen Strömung in die Nähe der heißen Wendel, wo sich Halogene und Wolfram wieder trennen. Das freigewordene Wolfram setzt sich an der Glühwendel ab. Das Halogen steht erneut für den Kreisprozeß zur Verfügung.

Halogenlampe

Halogenlampen zählen zu den sog. Temperaturstrahlern. Halogenlampen sind in Aufbau und Wirkungsweise mit Glühlampen vergleichbar. Daneben enthalten sie aber im Füllgas geringe Zusätze von Halogenen (Brom, Chlor, Fluor, Jod) bzw. deren Verbindungen. Mit Hilfe dieser Zusätze ist es möglich, innerhalb einer bestimmten Temperaturspanne die Kolbenschwärzung (bedingt durch abdampfende Wolframatome) und die mit ihr einhergehende Lichtstromabnahme praktisch völlig zu unterbinden. Deshalb kann bei Halogenlampen die Kolbengröße stark verkleinert werden, wodurch einerseits der Füllgasdruck erhöht werden kann und andererseits der wirtschaftliche Einsatz der teuren Edelgase Krypton und Xenon als Füllgas ermöglicht wird. Halogenlampen sind deutlich effizienter als herkömmliche Glühlampen.

Handleuchte

Handleuchten sind mobil und flexibel einsetzbar und werden mit Akku oder über ein langes Stromkabel betrieben. Sie sorgen auch an schlecht zugängigen Stellen oder in Räumen, in denen noch kein Stromanschluss verlegt ist (zum Beispiel auf Baustellen), für das nötige Licht.

Hängeleuchte

Hängeleuchten,  auch Pendelleuchten  genannt,  sind an der Decke befestigt und über das Stromkabel oder zusätzliche Stahlseile abgehängt. Sie können auch durch verschiedene Mechanismen in der Höhe flexibel einstellbar sein. Im Privatbereich werden sie meist als Lichtquelle über dem Esstisch verwendet, im Büro als Arbeitsplatzleuchte oder in sehr hohen Räumen als Grundbeleuchtung.

Hell- und Dunkeladaptation

Hell- und Dunkeladaptation der Wirbeltiere sind an die Retinomotorik gebunden (Bewegung der Pigmentepithelzellfortsätze und der Außenglieder der Photorezeptoren). Helladaptation ist der Spezialfall des Tagsehens, wenn das gesamte visuelle System sich an Leuchtdichten oberhalb 3,4 cd/m2 angepasst hat. Dunkeladaptation ist der Spezialfall, wenn das visuelle System sich an Leuchtdichten unter 0,034 cd/m2 angepasst hat. Ein sehr offensichtliches Beispiel der (quantitativen) Adaptation kann beobachtet werden, wenn eine Person sich aus der vollen Sonne in ein Gebäude hineinbewegt. Die visuelle Umgebung im Gebäude wird zuerst nahezu schwarz erscheinen. Nach einigen Minuten ist die Person dann wieder in der Lage, Details zu erkennen (z. B. Zeitungstext zu lesen). Allerdings ist der Blick aus dem Fenster dann wieder unangenehm, da die großen Leuchtdichten draußen nun starke Blendung verursachen.

HMI-Lampen

Halogen-Metalldampflampen mit erhöhter Wandbelastung und sehr kurzen Elektrodenabständen erreichen noch höhere Lichtausbeuten und bessere Farbwiedergaben, die jedoch mit Lebensdauereinbußen einhergehen. Diese Lampen eignen sich vor allem für Applikationen wie Dramaturgielicht, Endoskopie, Film- und TV-Aufnahmen unter Tageslichtbedingungen (Farbtemperatur = 6000 K). Die Leistung dieser Lampen reicht von 200 W bis 18 kW.

Höchstbestückung

Höchstbestückung, ein vorgeschriebener Hinweis auf dem Typenschild von Leuchten; "A max. 100 W" bedeutet: Die Leuchte darf höchstens mit einer Allgebrauchslampe 100 W bestückt werden. Bei dieser Bestückung gewährleistet der Hersteller einwandfreie Funktion, weil sie dem "bestimmungsgemäßen Gebrauch" entspricht. Es geht vorwiegend um die Einwirkung der Wärmestrahlung auf Fassung, Isolierung und andere Bauteile der Leuchte. Beachten: Nicht nur die max. Leistung, sondern auch der Lampentyp, hier Allgebrauchsglühlampen, sind angesprochen. Bei Leuchten ohne Betriebsgeräte könne  immer auch niedrigere Wattagen verwendet werden, mit Betriebsgeräten sind Mindestlast und technische Eigenschaften zu beachten.

Hochvolt-Halogenlampe

Halogenlampen sind die verbesserte Variante der Glühlampen. Statt einem Vakuum befindet sich im Glühkolben ein Halogen-Gas-Gemisch. Dadurch setzen sich Metall-Atome, die sich aus der Glühwendel lösen, nicht am Glas fest, sondern lagern sich wieder am Draht an. Dadurch hält der Draht länger und die Lebensdauer der Halogenlampen erhöht sich im Vergleich zu Glühlampen um das 2- bis 3-fache, gleichzeitig färbt sich der Glaskolben nicht schwarz.
Hochvolt Halogenlampen werden direkt mit Netzspannung 230V betrieben. Es gibt sie unter anderem auch mit E27 und E14 Standardsockel, so dass sie die Glühlampe leicht ersetzten können und weisen dabei eine brilliantere Lichtwirkung auf.

Hockerleuchte

Eine Hockerleuchte hat die Größe zwischen einer Tischleuchte und Stehleuchte.Der Begriff ,,Hockerleuchte" rührt daher,dass diese Leuchten meist auf einem Beistelltisch oder Hockern stehen. Die Hockerleuchte gibt es modern, klassisch oder im Landhausstil.

HTI Kurzbogenlampe

Für optische Anwendungszwecke sind Kurzbogen-Halogenidlampen entwickelt worden, die kürzeste Elektrodenabstände aufweisen. Sie zeichnen sich neben hohen Lichtausbeuten durch sehr hohe Leuchtdichten aus und werden deshalb vor allem für Lichteffekte, als Positionslichtquellen und in der Endoskopie verwendet.

I

Indirekte Beleuchtung

Von einer indirekten Beleuchtung wird gesprochen, wenn das Licht von Leuchten ausschließlich an Decke oder Wände strahlt und von diesen wiederum in den Raum reflektiert wird. Die Leuchte ist gegen den Betrachter abgeschirmt, vor Blendung schützt der Lichtaustritt über Augenhöhe oder auf der vom Betrachter abgewandten Seite. Es wird nur die Lichtwirkung, nicht die Lichtquelle wahrgenommen. Indirekte Beleuchtung wird als sehr angenehm empfunden und lässt Räme höher und großzügiger wirken.

Infrarot-Wächter

Passive Infrarot-Bewegungsmelder registrieren die Wärmestrahlung von Menschen und schalten - individuell programmiert Leuchten von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten ein. Die meisten Geräte können durch einen eingebauten - Dämmerungsschalter so gesteuert werden, daß sie nur während der Dunkelheit reagieren. Mit Passiv-Infrarot- Bewegungsmeldern verbundene Leuchten sollten immer mit Allgebrauchsglühlampen, Halogen-Glühlampen oder LED betrieben werden. Sie bringen beim Einschalten sofort volle Leistung und sind gegen häufiges Schalten unempfindlich.

Infrarotstrahlung

Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. IR ist eine jenseits des langwelligen Lichts liegende, unsichtbare Wärmestrahlung, die von allen Lichtquellen, vor allem aber von Glühlampen erzeugt sind. Um lästige IR-Strahlung zu vermeiden, die bei längerer Einwirkung, z. B. Papier brüchig machen kann, werden Kaltlicht - Reflektorlampen eingesetzt, die in einer breiten Leistungspalette mit unterschiedlichen Ausstrahlungswinkeln zur Verfügung stehen. Die Beschichtung der Kaltlichtreflektoren läßt bis 75 % der IR-Strahlung zur Rückseite des Reflektors durch, so daß nach vorne "kühles" Licht abgestrahlt wird. Bei Verwendung anderer Lampen in Strahlern können IR-Filter vorgesetzt werden.

Innenleuchte

Innenleuchten bezeichnen Leuchten, welche auf Grund Ihres Materials und/oder Schutzart nur in Innenräumen zu verwenden sind. Sie sind ein Gestaltungsmittel und sollten mit der entsprechenden Sorgfalt ausgewählt werden. Innenleuchten müssen die vielfältigsten Beleuchtungsaufgaben erfüllen können und sich im Stil an den jeweiligen Raum und dessen Architektur anpassen.

Innenraumbeleuchtung

Die Innenraumbeleuchtung sorgt sowohl für die erforderliche Helligkeit als auch für die gewünschte Stimmung. Sie trägt einen ganz wesentlichen Anteil an der Atmosphäre eines Raumes. Ihr Licht setzt die Einrichtung eines Raumes in Szene und ist damit ein Gestaltungsmittel.  Zum anderen sind die Leuchten selbst mehr oder weniger auffällige Skulpturen, die auch tagsüber im ausgeschalteten Zustand den Eindruck eines Raumes stark beeinflussen können.

Innere Uhr

Auch biologische oder physiologische Uhr genannt. Ihr Lauf ist genetisch vorgegeben, wird aber maßgeblich durch Licht beeinflusst. Licht ist somit der wichtigste Zeitgeber für die innere Uhr, es synchronisiert die innere Uhr mit dem äußeren Tag. Der Stand der inneren Uhr, d. h. die Phase der biologischen Uhr, ist die Summe aus der Überlagerung aller körpereigenen circadianen Rhythmen. Die Phase kann weitgehend aus dem Verlauf des Melatoninspiegels erschlossen werden.

Interferenz

Physikalische Erscheinung bei der Überlagerung phasenverschobener Wellen gleicher Frequenz, die zur selektiven Abschwächung von Wellenbereichen führen kann. Interferenz wird u.a. in Interferenzfiltern genutzt. Das sind Filter, die nur einen sehr schmalen Wellenlängenbereich (10..20 nm) transmittieren. Darüber hinaus wird Interferenz auch in Reflektoren zur selektiven Transmission verwendet, z.B. bei DECOSTAR Kaltlichtreflektorlampen.

IP-Schutz

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln (zum Beispiel Leuchten) fürunterschiedliche Umgebungsbedingungen an, zusätzlich den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei deren Benutzung. Die erste Ziffer steht bei Leuchten für den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung; die 2. Ziffer für den Schutz gegen Wasser.

IRC-Technik

IRC steht für Infra-Red-Coating, zu Deutsch Infrarot-Beschichtung. IRC-Technik senkt den Energieverbrauch bei unverändertem Lichtstrom einer Lampe um bis zu 30 Prozent. Bei dieser Technik wird der Lampenkolben mit einer speziellen Infrarot-Beschichtung ausgestattet. Diese Beschichtung reflektiert die Wärmestrahlung, die von der Glühwendel in der Lampe abgegeben wird, zum größten Teil wieder auf die Wendel.

J

Jugendstil

Die eigentlich sehr kurze Zeit des Jugendstils von 1890 bis Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts bringt Linien und Kurven in harmonischen Einklang. Wo anfangs Blumendekore und geschwungene Linien vorherrschen, werden diese später zu geometrischen Formen ohne Bezug auf historische Ereignisse. Es sind Elemente, aus der Natur abgeleitet, die oft durch Farbabsetzungen hervorgehoben werden. Charakteristisch für den Jugendstil sind Linie, Schlangenlinie, alles Fließende, Pflanzen, bewegtes Wasser, Schwan, Haare, die starr, leblos, steril zu einem abstrakten Ornament werden. Es ist eine Flächenkunst, zweidimensional, ohne jede Raumillusion.

K

Kaltlichtreflektor

Kaltlichtreflektoren sind durchlässig für Infrarotstrahlung, nicht jedoch für Strahlung im Wellenlängenbereich des Lichts. Gefertig werden sie aus Glas mit einer mehrfachen Beschichtung. Lampen mit einem Kaltlichtreflektor sind
.  Kaltlichtreflektorlampen (Cool Beam-Lampen) sind mit diesen Reflektoren ausgerüstet und strahlen einen großen Teil der entstehenden Wärmestrahlung nach hinten ab. Im Vergleich zu normalen Reflektoren z.B. aus Aluminium, wird diese Wärmestrahlung zusammen mit dem Licht nach vorn abgestrahlt. Lampen mit einem Kaltlichtreflektor sind gut für wärmeempfindliche Objekte geeignet, jedoch bedürfen sie bei der Montage und der Planung ein besonderes Augenmerk auf die rückseitige Wärmeentwicklung.

Kaltweiß

Lichtfarben von 5.300 Kelvin und darüber bezeichnet man als "kalt-weiß" oder "tageslicht-weiß".

Kandelaber

(Garten)-Laternen, bei denen an einem Mast mehrere Leuchtkörper sitzen oder hängen. Eingesetzt vor allem im Garten, an Plätzen und Wegen und im Hof-/Terrassenbereich.

Kapazitive Schaltung

Ist eine Schaltung bei der an einem indutkiven Vorschaltgerät (KVG,VVG) betriebene Entladungslampe durch ein in Reihe mit einem Vorschaltgerät angeordneten Kondensator kompensiert wird. Die Schaltung wird hierbei überkompensiert, so dass eine zweite Lampe parallel betrieben werden kann. (Duoschaltung).

Kardanische Strahler

Kardanische Strahler sind eine gute Lösung, wenn flexibles Licht direkt von der Decke gefragt ist, ohne dass die Leuchte abgehängt werden muss. Die kardanische (= frei bewegliche) Aufhängung erlaubt es – zum Beispiel in Ausstellungsräumen – die Strahler beliebig auszurichten. Kardanisch verstellbare Strahler sind zwar nicht ganz so flexibel wie Strahler an Stromschienen, ermöglichen jedoch ein wesentlich ruhigeres Deckenbild.

Kelvin

Das Kelvin (Einheitenzeichen: K) ist die SI-Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur und zugleich gesetzliche Temperatureinheit; es wird auch zur Angabe von Temperaturdifferenzen verwendet. siehe Farbtemperatur

Kennzahlen von Materialien

Das Auftreffen von Licht auf Materie (z.B. Fensterglas) kann in 3 verschiedene Phänomene gegliedert werden. Ein Teil wird reflektiert, ein Teil wird absorbiert (von der Materie aufgenommen) und der Rest wird transmittiert. Die daraus resultierenden Lichtstromanteile bezeichnet man als Fr (reflektierter Lichtstrom), Fa (absorbierter Lichtstrom) sowie Ft (transmittierter Lichtstrom).

Kennzeichen an Leuchten

ENEC ist das europäische Sicherheitsprüfzeichen für Leuchten und andere elektrotechnische Produkte. Es wird von neutralen Prüf- und Zertifizierungsinstituten in Europa vergeben – in Deutschland vom VDE, für den die Prüfstellennummer „10“ neben dem ENEC-Zeichen.

Kinder-Lampe

Kinder mögen es auch bei ihrer Kinderlampe am liebsten bunt und originell. Eine Kinderlampe muss auch ihre Aufgabe als Lichtspender gerecht werden.

Klasse 1

Alle berührbaren Metallteile sind elektrisch leitend miteinander verbunden und werden mit dem Netz-Schutzleiter verbunden.

Klasse 2

Die Leuchte hat durch entsprechende Isolationen keine berührbaren Metallteile, die im Fehlerfall Spannung führen können. Ein Schutzleiter ist nicht vorhanden.

Klasse 3

Die Leuchte wird mit Kleinspannung bis 42 V betrieben, die von einem Sicherheitstrafo oder einer Batterie stammt, bzw. Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.

Klemmleuchte

Klemmleuchten verdanken ihren Namen einer Klemmvorrichtung, die der Leuchte festen Halt geben muss. Gibt es für die Innenraumbeleuchtung und für die Außenbeleuchtung (Klemmstrahler).

Kompaktleuchtstofflampe

Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig auch als Energiesparlampen bezeichnet. Der Begriff Energiesparlampe umfasst aber auch andere energiesparende Leuchtmittel. Die Röhre, in der die Gasentladung  stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen, gewendelt oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen, daher das Präfix  Kompakt. Häufig haben Kompaktleuchtstofflampen ein integriertes Vorschaltgerät und einen Edisonsockel (Schraubsockel), um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können.

Konstantlichtregelung

Die Realisierung erfolgt über dimmbare Beleuchtungsanlagen mit dem Ziel, die Beleuchtungskosten zu senken, den Lichtkomfort zu erhöhen und die Individualität zu fördern. Die Implementierung erfolgt durch ein dimmbares elektronisches Betriebsgerät (EVG) mit 1...10 V Schnittstelle oder DALI in Kombination mit den entsprechenden Sensoren. Dabei lassen sich automatische Steuerungen, manuelle Steuerungen und komplexe Steuerungen unterscheiden. Die Auswahl der passenden 1...10 V Dimm-Komponenten hängt stark von der jeweiligen Anwendung ab. Die Beleuchtung wird mittels Lichtsensoren tageslichtabhängig gesteuert und somit das kostenlose Tageslicht mitgenutzt. Einsparpotentiale von bis zu 60% sind damit möglich, bei Verwendung von Sensoren mit Abschaltautomatik, Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren sogar bis zu 70%.

Konstanz

Ist die Fähigkeit der Wahrnehmung von gleichbleibenden Eigenschaften bei Objekten in Größe, Form, Refelxionsgrad und Farbe bei sich veränderten Umgebung in Entfernung, räumliche Lage und Beleuchtung.

Kontrast

Ist der Unterschied in der Leuchtdichte, der Farbe zwischen zwei Objekten oder einem Objekt und seiner Umgebung. Mit sinkendem Kontrast steigt die Schwierigkeit in der Sehaufgabe.

Kontrastwiedergabe

Die Konstrastwiedergabe wird durch den Kontrastwiedergabefaktor (CRF) beschrieben, der als Verhältnis des Leuchtdichtkontrastes der Sehaufgabe bei gegebener Beleuchtung zum Leuchtdichtekontrast bei einer Referenzbeleuchtung definiert ist.

Konverter

In der Elektrotechnik wird der Begriff Konverter für Stromrichter verwendet. Stromrichter wandeln mit Hilfe elektronischer Bauteile eine Stromart in eine andere um: Wechselstrom in Gleichstrom (Gleichrichter), Gleichstrom in Wechselstrom (Wechselrichter). Konverter, die wahlweise als Gleich- oder Wechselstromrichter betrieben werden können, heißen Umrichter

Kristall

Kristall ist ein traditionsreiches Material zur Ausstattung wertvoller Leuchten. Hohe Brillanz entsteht durch Brechung des Lichts von punktförmigen Lichtquellen, beispielsweise klaren Kerzenlampen

Kristallglas

Kristallglas ist heute die gebräuchliche Bezeichnung für bleihaltiges, geschliffenes Hohlglas mit erhöhter Lichtbrechzahl. Im Laufe der Geschichte stand die Bezeichnung Kristallglas  jedoch für die unterschiedlichsten Glasarten. Im 15. Jahrhundert wurde kristallklares Glas aus Venedig als „cristallo“ bezeichnet. Später wurde alle glänzenden und farblosen Gläser mit denen eine hohe Lichtbrechung erreicht werden konnte (ohne dabei Transparenz einzubüßen) als Kristallglas  bezeichnet. Eine weitere Form des Kristallglases ist das Bleikristallglas. Dessen Erfindung im Barock wird den Engländern zugeschrieben, obwohl es auch schon im Mittelalter bleihaltiges Glas gab. Bei Bleikristall handelt es sich um eine kristallklare Glasart, die sich besonders gut für geschliffenes Glas eignet. Kristallglas wird aufgrund seiner guten Lichtbrechung auch gerne für hochwertige Lampen und Leuchten verwendet.

Kronleuchter / Lüster

Ein Kronleuchter (altertümlich: Lüster) ist ein Beleuchtungselement, das meist an der Decke hängt und durch die Verwendung von mehreren Lichtquellen  und Elementen zur Lichtbrechung (meist aus Edelstein, Glas oder Kunststoff) einen gleißenden, edlen Eindruck mit einem ungewöhnlichen Lichterspiel produziert.

Küchenbeleuchtung

Seit der Industrialisierung des künstlichen Lichts ist es möglich Architektur und deren Raumwirkung viel weitergreifend zu beeinflussen, es können verschiedenste Stimmungen Tages- und Jahreszeitunabhängig im selben Raum geschaffen werden, es ist möglich einen Raum auf verschiedenste Arten zu zeigen und zu Inszenieren.

Küchenlampe

Küchenlampen sind spezielle Leuchten ( Deckenleuchten, Möbeleinbau-/Möbelaufbauleuchten ) für den Küchenbereich bzw. über der Arbeitsplatte. Da die Küche als Arbeitsplatz dient, ist es wichtig , dass ihre neue Küchenlampe zur Einrichtung passt  und für die nötige Helligkeit sorgt.

Küchenleuchte

Die Küche ist ein Arbeitsplatz und zweitens der Raum, der in einer Wohnung am meisten frequentiert wird. Für den Arbeitsplatz wird eine funktionale Leuchte benötigt, die den sicheren Umgang mit Messern, Flüssigkeiten, usw. ermöglicht. Zum Beispiel ist der Bereich der Spüle die Zone, die das beste Licht haben soll. Hier wird die Qualität des Essens geprüft, Geschirr gewaschen, Fische ausgenommen, usw.!

Kunstlicht

Das erste "Kunstlicht" wurde von unseren Urahnen in Form von Feuern, Fakeln und später dann Kerzen und Öllampen geschaffen. Ein höheres Beleuchtungsniveau und eine ausgefeiltere Beleuchtung wurde erst mit der Erfindung von Gaslampen die via ein Gasleitungssystem betrieben wurden und später mit elektrischen Lampen und der Elektrifizierung von Gebäuden, möglich.

KVG

KVG (konventionelle Vorschaltgeräte): Es handelt sich hierbei um einen einfachen induktiven Widerstand, der aus einem mit Kupferdraht umwickelten Eisenkern besteht. Bedingt durch diesen ohmschen Widerstand kommt es zu starken Leistungsverlusten und hohen Wärmeentwicklungen. KVG werden heute so gut wie nicht mehr verwendet.

L

Lampe

Ohne Lampe kein Licht: „Lampe“ bezeichnet die technische Ausführung einer künstlichen Lichtquelle. Die Lampe wandelt elektrische Energie in Licht um. Die Lampe wird in der Leuchte eingesetzt, die das Licht der Lampe verteilt, lenkt und vor Blendung schützt. Lampen gibt es in vielen Ausführungen. Sie unterscheiden sich durch die Art der Lichterzeugung, ihre geometrische Form und ihre lichttechnischen Eigenschaften. Im Wohnbereich werden zum Beispiel Halogenlampen, Energiesparlampen und Leuchtstofflampen eingesetzt.

Lampen-Design

Licht hat kreative Menschen immer schon inspiriert und fasziniert. Kein  Wunder also, dass viele Designer dem Lampen-Design verfallen sind. Lampen-Design ist für Lampen-Designer immer wieder eine neue Herausforderung , da sich Funktion und Gestaltung optimal ergänzen müssen. Lampen-Design ist daher eine hohe Kunst.

Lampenlebensdauer

Die Lampenlebensdauer eines Leuchtmittels richtet sich z.B. bei Glühlamen nach dem Ausfall von 50% der Lampen, bei Entladungslampen und LED´s berechnet sich die Lebensdauer bis zur Reduzierung des Anlagenlichtstroms auf 50%.

Lampenlebensdauerfaktor

Der Lampenlebensdauerfaktor ist ein Rechenwert für den Wartungsplan einer Beleuchtungsanlage, der die Abweichung der Lebensdauer einzelner Lampen von der mittleren Lebensdauer der Lampen, bzw. Frühausfälle bei festen Wartungsrhythmen berücksichtigt.

Lampenlichtstromwartungsfaktor

Der Wartungsfaktor für Lampen ist ein Rechenwert für den Wartungsplan einer Beleuchtungsanlage, der den Rückgang des Lichtstromes in Folge der Alterung der Lampe berücksichtigt.

Lampensockel

Lampensockel sind in Leuchten eingebaut und dienen der Aufnahme und Fixierung der Lampe. Man unterscheidet Schraubsockel (die normalen Lampensockel), Stiftsockel, Klemmsockel und Kabelsockel.

Laterne

Mit einer Laterne setzen Sie einen markanten Lichtpunkt in Ihrem Garten, im Hof oder auf der Terrasse

Lava-Lampe

Die Lavalampe ist bis heute ein beliebter Beleuchtungs- bzw. Einrichtungsgegenstand. Im Fußteil der Lampe ist eine Glühlampe eingebaut. Sie sorgt . Dass das im oberen Teil der Lampe enthaltene Wachs flüssig wird. Nach ca. 30 Minuten Aufwärmzeit beginnt das faszinierende Blasenspiel im Inneren der Lavalampe.

LBS

LBS ist die Abkürzung für ein Einheitliches System zur Bezeichnung elektrischer Lampen. Die Abkürzung einer Lampe kennzeichnet unter anderem die Lichterzeugungsart, das Kolbenmaterial bzw. Gasfüllungen, die Leistung und die Fassung.

Lebensdauer

Die Lampenlebensdauer eines Leuchtmittels richtet sich z.B. bei Glühlamen nach dem Ausfall von 50% der Lampen, bei Entladungslampen und LED´s berechnet sich die Lebensdauer bis zur Reduzierung des Anlagenlichtstroms auf 50%.

LED

LEDs oder Leuchtdioden – das Kürzel steht für Licht Emittierende Dioden bzw. Light Emitting Diodes – sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau abgeben. Mit Hilfe einer zusätzlichen internen Leuchtschicht können blau leuchtende LEDs auch weißes Licht erzeugen. Die Vorteile der LEDs sind hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit des Lichts, geringer Energieverbrauch, Farbstabilität und Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen. LEDs gibt es in unterschiedlichen Bauformen. LEDs wurden zunächst vor allem für Orientierungsleuchten verwendet. Immer häufiger erzeugen sie in der Außen- und in der Innenbeleuchtung farbdynamisches Licht nach dem Prinzip der RGB-Farbmischung. Inzwischen funktionieren vor allem viele Schreibtischleuchten und auch erste Straßenleuchten mit LEDs. So wird es nicht mehr lange dauern, bis die Halbleiter mit weißem Licht die Allgemeinbeleuchtung  als Anwendungsgebiet erobern. LEDs werden mit Niederspannung betrieben. In der Regel bilden mehrere Dioden ein Modul. Für LED-Licht in konventionellen Leuchten bietet die Lampenindustrie RGB-LED-Module an, die in einer Lichtquelle mit Glühlampenform und Schraubsockel E27 untergebracht sind. Sie erzeugen in einer „normalen“ Wohnraumleuchte wahlweise weißes Licht für die Allgemein- und Platzbeleuchtung sowie farbiges Stimmungslicht in Rot, Grün und Blau oder als Farbwechsel.

LED Bodenleuchte

LED- Bodenleuchten sind ideal für  den Einbau in Treppen und Wege. LED-Bodenleuchten eignen sich hervorragend zum Einbau in Treppenaufgänge.Sie verbrauchen wenig Strom, sind nahezu wartungsfrei und halten bis zu 100.000 Betriebsstunden, sie geben ein Licht , das farblich den Erfordernissen angepasst werden kann.

LED Downlight

LED Downlights sorgen, eingebaut in Decken, für diskrete Ausleuchtung oder auch knallige Lichtpunkte. Sie verbreiten eine dezente, gleichmäßige Lichtstimmung oder zaubern eine Sternenhimmel an die Decke.

LED Einbauleuchte

LED Einbauleuchten sind sparsam und wartungsfrei. LED Einbauleuchten eignen sich hervorragend für Decken, Wände, Wege und Schränke.

LED Leseleuchte

Für unsere Augen gehört Lesen zu den anstrengensten Aufgaben, daher ist gutes Licht unerlässlich. Um Ihre Augen nicht zu strapazieren, bringt eine LED Leselampe die Helligkeit , die Sie brauchen. Das Leselicht muss individuell sein, da die Lichtempfindlichkeit der Menschen sehr unterschiedlich ist. Da LED Leselampen in zahlreichen Ausführungen erhältlich sind, können Sie die Lampe Ihren Sehgewohnheiten anpassen. z. B. warmweißes Licht, neutralweißem oder tageslichtweißem Licht. LED Leselampen gibt es auch dimmbar, und können in der Helligkeit angepasst werden.

LED Lichtleiste

LED Lichtleisten sind vielfältig einsetzbar und eignen sich als ideale Lichtquelle für Küchen, Arbeitsflächen und Flure. Durch ihre mehrflammige Bauform sorgen sie für eine gleichmäßige Ausleuchtung von langgestreckten Flächen und Räumen. LED Lichtleisten können sie auch als zentrales Deckenlicht oder als dekorative Lichtskulptur an der Wand einsetzen. LED Lichtleisten lassen sich für ausgefallene Lichteffekte auch mit farbigen LEDs bestücken.

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme (auch Lampenleistung oder Wattage) beschreibt die von einer Lampe oder einem Vorschaltgerät aufgenommene elektrische Leistung in Watt (W). Bei Niederdruck- und Hochdruck-Entladungslampen ergibt die Addition von Lampenleistung und Leistungsaufnahme des Vorschaltgerätes die Systemleistung(saufnahme).

Leseleuchte

Eine Leseleuchte erhöht das Lesevergnügen um ein Vielfaches , wenn die Leselampe die richtige Helligkeit, die richtige Position und den richtigen Abstand hat. Sehr gut geeignet ist eine mit einem Fluter kombinierte Leselampe. Mit dieser Kombination haben Sie direktes Licht auf Buch oder Zeitschrift (Zeitung) und gleichzeitig eine dezente Hintergrundbeleuchtung. Auch Tischlampen sind als Leselampen bestens geeignet. Da jeder Mensch eine andere Lichtempfindlichkeit hat, achten Sie darauf, dass Ihre Leselampe hell genug und evtl. auch dimmbar ist.

Leuchtdichte L

Leuchtdichte (L) ist ein Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat, Maßeinheit cd/m2. Leuchtdichte ist - Lichtstärke bezogen auf die gesehene Fläche. - Einheit: Candela pro Quadratmeter [cd/m2]

Leuchte

Das internationale Handbuch der Lichttechnik definiert eine Leuchte als »Gerät, das zur Verteilung, Filterung oder Umformung des Lichtes von Lampen dient, einschließlich der zur Befestigung, zum Schutz und der Energieversorgung der Lampen notwendigen Bestandteile«. Die Leuchte ist das Gehäuse, das die Lampe umgibt.

Leuchte mit Bewegungsmelder

Leuchten mit Bewegungsmelder werden meist im Eingangsbereich, für die Haustüre, in dunklen Ecken oder im Treppenhaus eingesetzt.

Leuchten Kinderzimmer

Leuchten für das Kinderzimmer sollten robust sein. Gefährliche Teile , wie Stromzuleitungen und heiße Lampen, müssen sicher abgedeckt werden. Bei Kleinkindern sollten Kinderzimmer-Leuchten speichelfest sein.

Leuchtenkennzeichnung

Leuchten haben eine lichttechnische Kennzeichnung,  die eine Aussage über die Lichtstärkeverteilungskurve und Wirkungsgrad gben sowie den Lampentyp und maximale Lampenleistung kennzeichnen. Auch die sicherheitstechnische Kennzeichnung erfolgt durch Schutzklasse und Schutzart.

Leuchtenwartungsfaktor

Der Leuchtenwartungsfaktor ist ein Rechenwert für den Wartungsplan einer Beleuchtungsanlage, der den Rückgang des Lichtstromes einer Leuchte in Folge von Verschmutzung und Bauart der Leuchte berücksichtigt.

Leuchtenwirkungsgrad

Der Leuchtenwirkungsgrad ist ein wichtiges Kriterium für die energiewirtschaftliche Einstufung einer Leuchte. Er gibt das Verhältnis des von der Leuchte abgegebenen Lichtstroms zum Lichtstrom der in der Leuchte eingesetzten Lampen wieder. Vom Leuchtenwirkungsgrad zu unterscheiden ist der Beleuchtungswirkungsgrad, der sich aus dem Produkt des Raumwirkungsgrades und des Leuchtenwirkungsgrades zusammensetzt.

Leuchtkugel

Eine Leuchtkugel ist ein dekoratives Licht z.B im Außenbereich. Mit einer Leuchtkugel setzen Sie Akzente in Ihrem Garten. Die Leuchtkugel spendet kein Licht , um besser sehen zu können, sondern will Atmosphäre schaffen. Es reichen schon geringe Wattzahlen, um sich im Dunkeln des Gartens orientieren zu können.

Leuchtmittel

Lang vorbei sind die Zeiten, in denen es Glühbirnen gab. Der große Sammelbegriff Leuchtmittel beschreibt heute so unterschiedliche Lichtquellen wie Halogenlampen für eine besonders intensive Lichtausbeute, LED-Leuchten für die langlebige Beleuchtung und Energiesparlampen für die sparsame Dauerbeleuchtung, Metalldampflampen und natürlich die klassischen Leuchtstoffröhren. Und das sind nur die bekanntesten und am häufigsten verwendeten Leuchtmittel. Nicht gerade übersichtlicher wird die Familie der Leuchtmittel durch die unterschiedlichen Sockel der einzelnen Leuchtenarten.  Je nach Leuchte braucht man Leuchtmittel mit Schraubsockel, mit Stift- oder Bajonettsockel oder mit Pins

Leuchtstofflampe

Leuchtstofflampen sind Niederdruck-Gasentladungslampen, bei denen die im Entladungsraum erzeugte, für das menschliche Auge unsichtbare ultraviolette (UV-) Strahlung mit Hilfe von Leuchtstoffen in sichtbare Strahlung, also Licht, umgewandelt wird.

Leuchtstofflampen (L-Lampen) / Leuchstoffröhren

Im Innern der Leuchtstoff-Röhre befindet sich ein Gasgemisch, das durch eine hohe elektrische Spannung an den zwei gegenüberliegenden Elektroden der Röhre leitfähig gemacht wird. Dadurch entsteht einen elektrische Entladung. Zum Zünden braucht man einen Starter, der die Elektroden durch den Stromfluss zum Glühen bringt. Der Glaskolben der Leuchtstoffröhre ist auf der Innenseite mit einem Leuchtstoff überzogen. Dieser Leuchtstoff wird durch die bei der Entladung entstehende Spannung angeregt und beginnt ebenfalls zu leuchten. Deshalb nennt man Leuchtstoffröhren auch Fluoreszenzröhren. Vorteil von Leuchtstoffröhren ist der sehr hohe Wirkungsgrad (60%) und die lange Lebensdauer, Nachteil die bauartbedingte große Bauform und die fehlende Möglichkeit, das Licht bündeln zu können.

Licht

Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrnehmbare sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, das neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung und die Radiowellen umfasst. Der Spektralbereich des Lichts reicht von 380 bis 780 Nanometer Wellenlänge. Innerhalb dieses Bereiches unterteilt sich das Spektrum in die verschiedenen Farben von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot. Außerhalb dieses Bereiches kann das menschliche Auge keine Strahlung „sehen“. Einige andere Bereiche des elektromagnetischen Spektrums sind zwar für das Auge nicht sichtbar, werden aber trotzdem wahrgenommen: IR-Strahlung wärmt, UV-A-Strahlung bräunt.

Lichtausbeute

Lichtausbeute ist die Lichtleistung einer Lampe pro Watt elektrischer Leistung, Maßeinheit lm/W

Lichtaustrittsfläche

Die Lichtaustrittsfläche ist die Ebene einer Leuchte, an der Licht austritt. Je nach Lichttechnik verfügt eine Leuchte über eine oder mehrere dieser Ebenen. Die Leuchtdichte der Lichtaustrittsfläche dient zur Blendungsbewertung einer Leuchte.

Lichtbeständigkeit

Die Lichtbeständigkeit gibt den Grad an, wie ein Material durch Lichteinwirkung verändert wird (Lichtechtheit). Die Lichtbeständigkeit betrifft vor allem die Veränderung einer Farbe und aber auch die Veränderung des Materials selbst.

Lichtbrechung

Von Brechung wird gesprochen wenn es zu Richtungsänderungen des Lichtes beim Wechsel zwischen Medien unterschiedlicher Dichte kommt. Der Brechungsindex gibt die Brechkraft eines Materials an.

Lichterkette

Die Lichterkette (eine Reihe von Lichtpunkten) hat in der Weihnachtszeit Hochsaison. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von der Lichterkette in Kerzenform bis hin zur LED Lichterkette ist der Vielfalt an Größen, Formen und Farben groß. Die Lichterkette ist wahrscheinlich die meist verwendete Weihnachtsbeleuchtung. Sie schmückt Häuser, Gärten, Türen und den Weihnachtsbaum. Dabei ist die Lichterkette flexible anzubringen. Am Fenster können die unterschiedlichsten Muster und Figuren gebildet werden. Das warme Licht der Lichterkette wirkt dabei immer einladend und strahlt eine gemütliche Wärme aus. Obwohl bei der Auswahl der passenden Lichterkette hauptsächlich der persönliche Geschmack zählt, ist es wichtig Lichterketten für außen und Lichterketten für innen zu unterscheiden. Lichterketten für außen sind besser gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und äußere Witterungsbedingungen ausgelegt. Eine für den Außenbereich geeignete Lichterkette ist mit  einer entsprechend hohen Schutzart (mind. IP44) abgesichert. Die Lichterkette ist inzwischen auch als kabellos mit Funkfernbedienung auf dem Markt. Sehr praktisch ist eine solche drahtlose Lichterkette bei großen Weihnachtsbäumen. Das schmücken mit der Lichterkette  kann ab sofort  vollkommen entspannt entgegen gesehen werden. Probleme mit den Abständen zwischen den einzelnen Lichtpunkten und verhedderten Kabeln gehören hier der Vergangenheit an.

Lichterzeugung

Prinzipiell können 3 verschiedene Arten der Lichterzeugung unterschieden werden: Temperaturstrahler, Nieder- und Hochdruckentladung.

Lichtfarbe

Lichtfarbe ist die Eigenfarbe des von einer Lampe abgestrahlten Lichtes. Sie wird durch die Farbtemperatur, Einheit Kelvin (K), gekennzeichnet. Lichtfarben sind nach DIN 5035 definiert: Warmweißes Licht (unter 3300 K), Neutralweißes Licht (3300 bis 5000 K), Tageslichtweißes Licht (über 5000 K). Die Lichtfarbe von Lampen erlaubt keinen Rückschluß auf die Farbwiedergabeeigenschaften. Für Beleuchtung im Wohnbereich werden meist Lampen mit warmweißer Lichtfarbe eingesetzt.

Lichtkegel

Als Lichtkegel wird ein Kegel aus Licht bezeichnet, welcher von einem in der Regel rotationssymmetrischen Reflektor erzeugt wird. Das optische System einer Leuchte bestimmt, ob der Gradient des Lichtkegelrandes hart oder weich ist. Bei Strahlern lässt sich der Lichtkegel durch Drehen und Neigen flexibel verändern.

Lichtkegelanschnitt

Der Lichtkegelanschnitt ist ein hyperbelförmiger Anschnitt eines Lichtkegels z. B. auf einer Wand durch Downlights.

Lichtkegeldurchmesser

Bezeichnet den Durchmesser eines Lichtkegels. Der Lichtkegeldurchmesser resultiert aus dem Halbstreuwinkel und der Entfernung zur Leuchte.

Lichtleiste

Die Lichtleiste ist überall dort die richtige Leuchte, wo nur ein Stromanschluss zur Verfügung steht, man aber mehrere Lichtquellen benötigt. Mit einer Lichtleiste können wunderbare Akzente gesetzt werden, oder verschiedene  Ecken eines Raumes ausgeleuchtet werden,ohne gleich mehrere einzelne Strahler installieren zu müssen. Abgesehen davon ist eine Lichtleiste immer auch ein attraktives Deko-Objekt, das auch tagsüber seine gestalterische Wirkung nicht verfehlt. Auch in puncto Lichtfarbe hat man mit einer Lichtleiste eine große Bandbreite. Egal ob Sie warmes Licht bevorzugen oder eher helle, kalte Spots zum Beispiel für die farbneutrale Ausleuchtung von Wandbildern benötigen, die Lichtleiste bietet jede Menge Variationen.

Lichtleistung

Der Begriff Lichtleistung ist eine andere Bezeichnung für den Lichtstrom. Er entspricht in der Strahlungsphysik der Strahlungsleistung.

Lichtleiter

Lichtleiter sind optische Instrumente um Licht beliebig z.B. durch gebogene Wegführung zu leiten. Dabei wir das Licht durch Totalreflexion in zylindrischen Voll- oder Hohlleitern aus transparentem Material (Glas- oder Kunststofffasern, -schläuche, -stäbe) transportiert.

Lichtlenkung

Für die Lichtlenkung werden Reflektoren oder Linsen genutzt. Die Lichtlenkung hat eine entscheidende Bedeutung für den Sehkomfort. Durch die Lichtlenkung kann die Blendwirkung von Leuchten auf ein zulässiges Maß reduziert werden.

Lichtmenge Q

Als Lichtmenge bezeichnet man den Quotienten aus abgegebenen Lichtstrom einer Lichtquelle und der Zeit. Die Lichtmenge spielt z.B. bei der Bewertung der Lichterzeugung durch Blitzlampen eine Rolle. Einheit: Kilolumen pro Stunde [klm/h].

Lichtplanung

Wenn Sie daran gehen, z.B. Ihre Wohnung neu einzurichten, sollten Sie auch die Lichtplanung berücksichtigen. Licht hat  einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Atmosphäre Ihrer Wohnung, Ihrem Haus oder Ihrem Garten. Eine gewissenhafte Lichtplanung ist daher kein Luxus, sondern eine gestalterische Notwendigkeit. Nachdem das Licht durch z.B. den Wegfall der Glühlampen, den Einzug der LED-Technik, Rohbaurelevante Leuchten, farbdynamische Leuchten oder BUS-Systeme immer schwieriger wird, ist der Lichtplaner künftig immer notwendiger. Mit einer gewissenhaften und intelligenten Lichtplanung vermeiden Sie böse Überraschungen und Fehlinvestitionen, denn Leuchten sind ja nicht immer ganz billig, vor allem, wenn man einen etwas ausgefallenen Geschmack hat. Nehmen Sie die Lichtplanung ernst und überlegen Sie schon im Vorfeld genau, welches Licht Sie innen und außen gerne hätten, und es bleiben Ihnen Enttäuschungen erspart.

Lichtrichtung

Lichtrichtung wird bei Beleuchtung mit Tageslicht, das durch Fenster einfällt, beachtet. Die Möbel, z. B. Schreibtische, werden entsprechend aufgestellt. Als angenehm und richtig wird Beleuchtung empfunden, die seitlich von oben kommt. Beleuchtung mit künstlichem Licht sollte aus der gleichen Richtung kommen, damit sich die - Schattigkeit nicht umgekehrt und Reflexblendung auch am Abend nicht auftritt. - Blendung

Lichtstärke I

Einheit: Candela [cd]. - Eine Lichtquelle strahlt ihren Lichtstrom F im allgemeinen in verschiedenen Richtungen unterschiedlich stark aus. Die Intensität des in einer bestimmten Richtung abgestrahlten Lichts wird als Lichtstärke I bezeichnet.

Lichtstärkeverteilung

Die Lichtstärke ist richtungsabhängig. Sie wird in Polar- oder karthesischen Diagrammen dargestellt, die man als Lichtverteilungskurven (LVKs) bezeichnet. Die homogenste Lichtverteilungskurve erhält man von einer ebenen, diffus strahlenden Fläche. Da die Lichtstärke in Richtungen, die um den Winkel g zur Flächennormalen geneigt sind, I cos g beträgt, muss die Lichtverteilungskurve ein Kreis sein. Eine solch strahlende Fläche bezeichnet man als Lambert-Strahler.

Lichtsteuerung

Eine Lichtsteuerung ermöglicht es, in einem Raum die Beleuchtung an unterschiedliche Nutzungs- und Umgebungsbedingungen anzupassen. Je gewünschte Nutzungssituation entspricht dabei einer Lichtszene, d. h. ein bestimmtes Muster von Schalt- und Dimmzuständen einzelner Stromkreise. Eine Lichtszene ist elektronisch im System gespeichert und kann per Knopfdruck abgerufen werden.

Lichtstrom

Lichtstrom, Maßeinheit Lumen (lm), ist die gesamte Lichtleistung einer Lampe. Sie wird von der Art der Lichterzeugung und der elektrischen Leistung (W) beeinflusst.

Lichtstrom

Der Lichtstrom wird in Lumen (lm)angegeben. Der Lichtstrom beschreibt die gesamte von einer Lichtquelle abgegebene Lichtleistung. Sie berechnet sich aus der spektralen Strahlungsleistung durch die Bewertung mit der spektralen Hellempfindlichkeit des Auges.

Lichtstruktur

Eine Lichtstruktur wird durch das Verbinden einzelner Leuchten zu einer vorwiegend linearen Struktur, die meist von der Decke abgehängt wird, erzeugt.

Lichtszene

Eine Lichtszene sind unterschiedliche Lichtsituationen beziehungsweise Lichtstimmungen mit einer bestimmten Konstellation von Helligkeits- und Farbzuständen. Über eine Lichtsteuerung lassen sich Lichtszenen speichern und automatisch oder per Knopfdruck abrufen. So kann zum Beispiel eine Szene namens "Wellness" im Bad durch gedimmte Leuchten, indirektes Licht usw. hergestellt werden.

Lichttherapie

Der gezielte Einsatz von Licht, die Lichttherapie, kann zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen. Damit lässt sich negativen Auswirkungen des Lebensumfeldes oder der persönlichen Entwicklung entgegenwirken. Licht hilft zum Beispiel bei Schlafstörungen (etwa durch Schichtarbeit, Jet-Lag), die ihre Ursache in einer Verschiebung der „inneren Uhr“ (circadianer Rhythmus) haben können. Lichttherapie hilft auch bei mangelnder Leistungsbereitschaft, insbesondere bei Saisonal Abhängigen Depressionen (SAD), die in der dunklen Jahreszeit auftreten und deren Ursache im Mangel an natürlichem Tageslicht begründet ist.

Lichtverschmutzung

Wird von Lichtverschmutzung gesprochen ist damit die Lichtemission gemeint, die durch Beleuchtungsstärke, Lichtrichtung oder Spektrum im gegebenen Kontext Störungen verursacht werden. Im Außenraum führt die Lichtverschmutzung zu einer Aufhellung des Nachthimmels. Die Vermeidung von Lichtverschmutzung wird in der Lichtplanung auch als Dark Sky bezeichnet.

Lichtverteilungskurve LVK

Die Lichtverteilungskurve, LVK, ergibt sich als Schnitt durch den Lichtstärkeverteilungskörper, der die Lichtstärke einer Lichtquelle für alle Raumwinkel darstellt. Bei rotationssymmetrischen Lichtquellen kann die Lichtstärkeverteilung durch eine einzige Lichtstärkeverteilungskurve charakterisiert werden, bei achsensymmetrischen Lichtquellen sind zwei oder mehr Kurven erforderlich. Die Lichtstärkeverteilungskurve wird in der Regel in Form eines Polarkoordinatendiagramms angegeben. Bei Scheinwerfern erfolgt die Darstellung in kartesischen Koordinaten.

Lifelite Vollspektrum-Tageslichtlampen

Lifelite sind hochwertige Vollspektrum-Tageslichtlampen. Sie decken das komplette Farbspektrum des Tageslichts ab und haben eine hohe Farbwiedergabe und Farbtemperatur.Das Tageslicht kann mit all seinen Eigenschaften mit den Lifelite Lampen und Leuchten imitiert werden. Besonders in der dunklen Jahreszeit  sind die Energiesparlampen von großen Vorteil. Das Tageslicht verbessert die Konzentration, Motivation, Leistungsfähigkeit und hat Einfluss auf Kreislauf und Blutdruck.

Linse

Es gibt unterschiedliche Arten von Linsen doch sind alle ein optisches Element zur Lichtlenkung. Das optische Verhalten einer Linse wird vom Radius, Form der Wölbung und Struktur der jeweiligen Linse bestimmt. Bei Projektionsstrahlern dienen Linsensysteme zur präzisen Abbildung von Gobos. Die flachen Fresnellinsen können als Zubehör in Strahler eingesetzt werden, um das Licht symmetrisch oder asymmetrisch aufzuspreizen.

Linsensysteme

Linsensysteme bedienen sich des Brechungs- und Reflexionsgesetzes. Durch ihre Anwendung lässt sich gezielt die Lichtrichtung beeinflussen und eine sog. optische Abbildung erzeugen.

Linsenwandfluter

Ein Linsenwandfluter ist eine Leuchte mit einer asymmetrischer Lichtstärkeverteilung zur gleichmäßigen Wandbeleuchtung. Das Licht wird durch eine eine entsprechende Linse aufgespreizt.

LON-System

Abkürzung für Local Operating Network; Das LON ist ein Bussystem zur Kommunikation zwischen Anlagen und Geräten, unter anderem auch für die Gebäudesteuerung.

Lumen

Der Lichtstrom Ф [lm] stellt die gesamte von einer Lichtquelle in den Raum abgegebene Strahlungsleistung dar, die mit der spektralen Augenempfindlichkeit Vl bewertet wird; siehe Lichtstrom.

Lumineszenzprozesse

Die in Quecksilber-Gasentladungen für die Lichterzeugung zunächst ungenutzte und nicht sichtbare UV-Strahlung wird durch Leuchtstoffe in sichtbares Licht umgewandelt. Beispiel: Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen. Bei Light Emitting Diodes (LEDs) wird in Umkehrung des Prinzips der Diode bei Anlegung einer Spannung (Vorwärtsspannung) Licht in einem relativ schmalbandigen Spektrum emittiert. Die ausgestrahlte Wellenlänge des Lichts wird durch die verwendete Technologie (Substrataufbau) bzw. Dotierung des Halbleitermaterials bestimmt.

Lupenlampe

Lupenlampen sind Lupen mit einer eigenen Beleuchtung. Lupenlampen erleichtern das Arbeiten an Kleinteilen und unterstützen das Auge bei der Arbeit. Lupenlampen können mit einer Kompaktleuchtstoffröhre betrieben werden da diese in verschiedenen Lichttemperaturen und auch als Tageslichtlampe erhältlich sind.

Lupenleuchte

Filigranarbeiter wissen Lupenleuchten zu schätzen. Praktisch sind Lupenleuchten die mit einem Gelenkarm versehen sind und am Arbeitstisch eingeklemmt werden. So kann man beidhändig Arbeiten.

Lüster

Lüster ist ein veralteter Begriff und bedeutet Kronleuchter.

LUX

Die Beleuchtungsstärke E gibt das Verhältnis des auffallenden Lichtstroms zur beleuchteten Fläche an. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn der Lichtstrom 1 lm auf eine Fläche von 1 m² gleichmäßig auftrifft. (siehe Beleuchtungsstärke E)

Luxsekunde

Als Belichtung H wird das Produkt aus Beleuchtungsstärke und Zeit bezeichnet (bei zeitlich unveränderter Beleuchtungsstärke). Einheit: Luxsekunde [lx s] (siehe Belichtung H)

M

Mastleuchte

Mastleuchten sind Leuchten, bei denen an einem Mast mehrere Leuchtkörper sitzen oder hängen. Vorwiegend zu finden im Garten, an Plätzen und Wegen und
im Hof-/Terrassenbereich.

Matte Oberfläche

Matte Oberflächen sind eine wichtige  Voraussetzung zur Vermeidung von störender Reflexblendung.

Melanopsin

Photopigment, das für die Lichtempfindlichkeit der retinalen Ganglienzellen verantwortlich ist. Melanopsin vermittelt somit durch Absorption von Licht die Nervensignale, welche zur Melatoninunterdrückung führen. Opsin ist der allgemeine Begriff für einen lichtempfindlichen Farbstoff (Photopigment) im Auge.

Melatonin(-unterdrückung)

Melatonin ist das wichtigste Hormon der Zirbeldrüse und kann als das körpereigene Signal für die nächtliche Dunkelphase bezeichnet werden. Es wirkt bei Menschen Schlaf fördernd, bei nachtaktiven Tieren aktivierend. Melatonin wird in der Zirbeldrüse kontinuierlich aus Serotonin gewonnen und gespeichert, aber nur bei Dunkelheit freigesetzt. Durch Licht erfolgt eine Unterdrückung der Melatoninausschüttung. Wird kein Melatonin freigesetzt, so sinkt durch Abbauprozesse der im Blut enthaltene Melatoninspiegel. Da Melatonin der wichtigste nach außen messbare Marker für die circadiane Phase der inneren Uhr ist, wird die melatoninunterdrückende Wirkung im Allgemeinen gleichgesetzt mit der circadianen Wirkung, d.h. der biologischen Wirkung von Licht auf die innere Uhr.

Mesopisches Sehen

Dämmerungsehen; Ist der Übergangszustand von Tagessehen zum Nachtsehen. Das mesopische Sehen umfasst den Leuchtdichtebereich von 3cd/m² bis 0,01 cd/m². Die Farbwahrnehmung und die Sehschärfe nehmen entsprechende Zwischenwerte ein.

Mischlichtlampe

Mischlichtlampen sind Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, bei der eine im Hüllkolben der Lampe angeordnete, in Reihe geschaltete Glühwendel zur Strombegrenzung und zur Verbesserung der Farbwiedergabe dient. Die liegt Farbwiedergabe dabei im Bereich 2B und weist ca. einen Wert von 62 auf, ist somit etwas besser als  die bei einer reinen Quecksilberdampflampen. Die Lichtausbeute beträgt bei der Mischlichtlampe in der 250W-Version jedoch nur 22 lm/W und liegt damit deutlich unter der einer Quecksilberdampf-Hochdrucklampe mit vergleichbarer Leistung. Bei beiden Lampenarten ist die Farbtemperatur mit annähernd 4000 K gleich. Jedoch im Vergleich mit der Glühlampe ist die Farbwiedergabe wesentlich schlechter, aber dafür ist die Lichtausbeute im Vergleich um 50% höher bei der Mischlichtlampe als bei einer Glühlampe.

Moderne Leuchte

Das sind Leuchten, die dem heutigen modernen Geschmack entsprechen, keine antiken oder rustikalen Leuchten, sondern eher Designerleuchten, Leuchten mit Alu und Glas und anderen modernen Materialien. Modern ist in diesem Sinne natürlich immer eine `Geschmacksfrage´ und wird sicherlich von jedem auch anders interpretiert.

Monochromatisches Licht

Ist einfarbiges Licht mit einem sehr schmalen Spektralbereich. Durch das Wegfalles der chromatischen Aberration steigt die Seh schärfe unter monchromatischen Licht. Jedoch ist eine Wiedergabe von Farben nicht möglich.

Murano-Glas

Murano-Glas wird auf der Inselgruppe Murano bei Venedig gefertigt. Dieses Glas ist besonders kunstvoll verarbeitet und sehr wertvoll. Murano-Glas wird zur Herstellung von Leuchten, insbesondere von Kronleuchtern und  Kristall-Kronleuchtern verwendet.

N

Nachtsehen

Ist die Adaptation auf Leuchtdichten von unter 0,01 cd/m². Die Sehschärfe ist niedrig und es können keine Farben wahrgenommen werden. Jedoch ist die Empfindlichkeit für Bewegung hoch.

Natriumdampf-Hochdrucklampe

Natriumdampf-Hochdrucklampen besitzen eine hervorragende Lichtausbeute. Ihre Nennlebensdauer ist hoch. Die Farbwiedergabe ist mäßig bis gut. Natriumdampf-Hochdrucklampen werden mit einem Vorschaltgerät und einem Zündgerät betrieben. Sie benötigen eine Einbrennzeit von einigen Minuten und eine Abkühlphase vor dem Wiederzünden. Bei einigen Formen ist eine sofortige Wiederzündung mit speziellen Zündgeräten oder am elektronischen Vorschaltgerät möglich.

Natriumdampf-Niederdrucklampe

Natriumdampf-Niederdrucklampen haben eine sehr hohe Lichtausbeute, jedoch äußerst schlechte Farbwiedergabeeigenschaften. Das begrenzt den Einsatzbereich: Da ihr monochromatisches gelbes Licht Dunst und Nebel gut durchdringt und ihr Spektrum optimal für Überwachungskameras geeignet ist, werden diese Lampen bei der Beleuchtung von Häfen, Tunnels und Fußgängerüberwegen sowie für den Objektschutz verwendet. Für den Betrieb brauchen Natriumdampf-Niederdrucklampen ein auf sie abgestimmtes Vorschaltgerät.

Nennbeleuchtungsstärke

Dieser Begriff wurde früher in den nationalen Beleuchtungsnormen verwendet. Er war definiert als mittlere Beleuchtungsstärke im eingerichteten Raum bezogen auf einen mittleren Alterungszustand der Anlage. Für den Neuwert (Anfangswert) wurde die Nennbeleuchtungsstärke mit dem Planungsfaktor 1,25 multipliziert. Heute wird der Rückgang der Beleuchtungsstärke  durch Alterung und Verschmutzung der Lampen, Leuchten sowie der Wände und Decken im Raum mit dem Wartungsfaktor berücksichtigt. Die in DIN EN-Normen angegebenen Werte der Beleuchtungsstärke sind Wartungswerte.

Netzhaut (Retina)

Zellschicht in der hinteren Augenwand, welche die Sehzellen und informationsverarbeitende Nervenzellen, u. a. Ganglienzellen, enthält. Die Netzhaut besteht aus den Sehzellen und nimmt die Lichtempfindungen auf, verarbeitet diese und leitet sie über den Sehnerv dem Gehirn zu.

Netzteil

Ein Netzteil ist ein Gerät, das elektrische Energie liefert  für Geräte oder Baugruppen, die andere Spannungen und Ströme benötigen als vom Stromnetz bereitgestellt wird. Ausgangsspannung und maximaler Ausgangsstrom können fest eingestellt oder variabel sein. Meist enthält ein Netzteil einen Transformator, der die Wechselstrom-Eingangsspannung auf den erforderlichen Ausgangswert umsetzt. Wird am Ausgang Gleichspannung benötigt, enthält das Netzteil zusätzlich einen Gleichrichter.

Neutralweiß

Lichtfarben von 5.300 Kelvin bis ca. 3.300 Kelvin bezeichnet man als "neutral-weiß"

Niedervolt-Leuchten

Niedervolt-Leuchten arbeiten mit etwa 12 Volt. Sie benötigen immer einen Transformator oder ein ähnliches Vorschaltgerät.

Normvalenzsystem

Ist ein System zur zahlmäßigen Erfassung von Körper- und Lichtfarben. Dieses System ergibt ein zweidimensionales Diagramm in dem alle Farborte und Farbmischungen in Sättigungsstufen abgebildet werden. Dabei befinden sich jeweils die Farbmischungen auf einer geraden und die Lichtfarben von Temperaturstrahlern liegt auf dem definierten Kurvenverzug der Planckschen Kurve.

Notbeleuchtung

Man unterscheidet die Ersatz- oder Behelfsbeleuchtung einerseits, und die Sicherheitsbeleuchtung andererseits. Die Ersatzbeleuchtung übernimmt im Falle einer Störung der Stromversorgung die Aufgaben der allgemeinen Beleuchtung und sichert somit die Weiterführung wichtiger Arbeiten. Zumeist kommen Ersatzstromaggregate zum Einsatz, die jedoch die normalen Leuchten betreiben. Es müssen mind. 10% der sonst für die Tätigkeit empfohlenen Beleuchtungsstärke garantiert werden.

Nutzebene

Als Nutzebene wird die horizontale oder vertikale Fläche bezeichnet, die beleuchtet werden soll. In Büros z.B. 0,75 Meter (Tischhöhe) über dem Boden oder in Treppenhaus dementsprechend niedriger.

NV-Halogenlampe

Halogenlampen gibt es als Hochvolt Halogenlampen und als Niedervolt Halogenlampen. Niedervolt Halogenlampen arbeiten mit einert Betriebsspannung von 12V und werden zusammen mit einem Transformator betrieben.
Niedervolt Halogenlampen werden gerne für die Beleuchtung von Büroräumen, Hotels oder Besprechungsräumen verwendet.

O

OLED

OLEDs sind organische Leuchtdioden. ( Organic Light Emitting Diode) OLEDs werden hauptsächlich in Displays und Bildschirmen verwendet. Die Massenproduktion als Beleuchtungsobjekt steht noch an. Mit der OLED, die aus hauchdünnen  leuchtenden organischen Halbleitern besteht, käme die erste flächige Lichtquelle auf den Markt.

OP-Leuchte

Zur Beleuchtung des Operationsfeldes werden spezielle OP-Leuchten nach DIN EN 60601-2-41 eingesetzt. Heute sind diese Leuchten in der Regel Bestandteil kompakter OP-Beleuchtungs- und Versorgungssystemen.

Opakglas

Opakglas ist ein lichtundurchlässiges Glas. Es ist stark eingetrübt oder auch getönt. Die Oberfläche vom Opakglas ist glatt und leicht glänzend. Oft ist die Rückseite des Opakglases gerillt.

Opalglas

Opalglas ist gefärbtes und schwach getrübtes Glas. Diese Trübung kann auf  verschiedene Weisen erreicht werden zum einen durch feinste Kristalle oder feinste Glasbläschen oder aber durch glasige Mikrophasen hervorgerufen werden. Opalglas hat einzigartige lichttechnische Eigenschaften, die dieses Glas auch für Lampen und Leuchten interessant macht. Durch Opalglas kann ein helles und gleichzeitig warmes blendfreies Licht erreicht werden. Lampen mit Opalglas-Schirmen schaffen auf diese Weise eine angenehme und gemütliche Atmosphäre.

Optische Strahlung

Optische Strahlung umfasst kurzwellige ultraviolette (UV) Strahlung (100 bis 380 nm = Nanometer), das sichtbare Licht mit 380 bis 780 nm Wellenlänge und langwellige infrarote (IR) Strahlung (780 nm bis 1 Millimeter).

Orientierungs- / Hinweisleuchte

Orientierungsleuchten spenden (relativ wenig) Licht, welches auch nur der Orientierung dienen soll.
Üblicherweise blendfreie Wand- oder Bodeneinbauleuchten, die nah bei der Tür angebracht und z. B. mit Kompakt- Leuchtstofflampen 5W bestückt sind.

P

PAR-Lampe

PAR-Lampen (Parabolic Aluminized Reflector) sind Pressglas-Reflektorlampen, die es in drei Ausführungen gibt: als Allgebrauchsglühlampen, als Hochvolt-Halogenlampen, jeweils mit Schraubsockel E 27, und als Halogen-Metalldampflampen mit Keramikbrenner. Sie sind mit verschiedenen Ausstrahlungswinkeln erhältlich und werden überwiegend für Anstrahlungen im Außenbereich eingesetzt.

Parabolreflektor

Der Parabolreflektor richtet das Licht einer Lichtquelle in einem Brennpunkt parallel aus.

Pendelleuchte

Deckenleuchten können als Einbauleuchten in oder als Aufbauleuchten an der
Decke montiert werden, aber auch von der Decke abgependelt werden. Mit "Pendelleuchten" werden meist Wohnraumleuchten, z. B. für den Esstisch; in Büroräumen hingegen wird meist von "abgependelten Leuchten" gesprochen.

Phasenanschnittsteuerung

Ist eine Methode zur Helligkeitssteuerung, bei der mit Hilfe des Anschnitts von Wechselstromwellen  die Leistungsaufnahme der Lampen gesteuert wird.

Photometer

Ist ein Gerät zur Messung von lichttechnischen Größen.

Photopisches Sehen

Tagessehen bei einer Adaptation auf eine Leuchtdichte von über 3cd/,³. Dabei ist die Sehschärfe hoch und es können Farben wahrgenommen werden.

Photorezeptor

Lichtempfindliche Sinneszellen, die auf sie treffende Lichtquanten (Photonen) in die elektrischen Signale des Nervensystems umwandeln. Die Photorezeptoren in der Netzhaut des menschlichen Auges heißen Zapfen, Stäbchen und melanopsinhaltige Ganglienzellen. Die Zapfen sind für das farbige Sehen verantwortlich. Ihre höchste Dichte ist im Augenzentrum, dem so genannten gelben Fleck. Hier ist der Netzhautbereich, der die höchste räumliche Auflösung bereitstellt. Die Stäbchen sind für das Hell-dunkel-Sehen zuständig und haben eine höhere Empfindlichkeit als die Zapfen. Sie sind daher für das Sehen bei Nacht wichtig. Sie sind hauptsächlich im äußeren Bereich des Gesichtsfeldes zu finden. Die melanopsinhaltigen Ganglienzellen gelten nicht als Sehzellen, da sie kein Bild in das Zentralnervensystem übermitteln, sondern lediglich eine Helligkeitsinformation zur Steuerung der inneren Uhr.

Platzbeleuchtung

Platzbeleuchtung stellt bei besonderen Anforderungen an die Sehleistung oder für intensiv genutzte, der Kommunikation dienende Raumzonen Beleuchtungsstärke bereit, die über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung liegt. Zweckmäßig ist der Einsatz von separat schaltbaren, ortsfesten Leuchten, z. B. Decken-, Wand und Hängeleuchten. Ergänzend bewähren sich - da ortsveränderliche - Steh- und Tischleuchten

Pollerleuchte

Pollerleuchten sind Wegeleuchten mit einem Standrohr (Aluminium oder Kunststoff), einer Leuchteinheit im oberen Teil des Rohres oder als Abschluß darauf,
befestigt mit einer Bodenplatte oder verankert im Boden. Sie spenden ihr Licht aus geringer Lichtpunkthöhe von 1 bis 1,5 Meter. Sie haben meist eine sehr
schlichte und moderne Form.

Polygon

Polygon ist ein geometrischer Begriff und bedeutet Vieleck. Z. B. Dreieck, Viereck, Sechseck

Prismenraster

Dient zur Lichtlenkung bei Leuchten oder zur Tageslichtlenkung durch Lichtberechung oder Totalreflexion des Lichtes durch prismatische Elemente.

Punktauslass

Punktauslaß, ein- oder aufgebaut, direkt am Netz angeschlossen, mit dem Anschlußprofil handelsüblicher Stromschienen, zum mechanischen und elektrischen Anschluß von Leuchten mit einem kompatiblen - Adapter. Nützlich für den variablen Einsatz vorhandener Leuchten.

Punktlicht

Ist die Bezeichnung einer punktförmigen Lichtquelle von der ein gerichtetes Licht ausgeht. Punktlichquellen ermöglichen eine optimale Lenkung  des Lichtes.

Q

Quarzglas

Kolben von Halogen-Leuchtmitteln sind aus Quarzglas. Es ist ein Glas, das im Gegensatz zu den gebräuchlichen Gläsern keine Beimengungen von Soda od. Calciumoxid enthält, also aus reinem Siliziumdioxid besteht.

Quecksilberdampflampe

Die Quecksilberdampflampe ist eine Gasentladungslampe. Sie ist mit Quecksilberdampf gefüllt und enthält zusätzlich Anteile von  Edelgasen, meist Argon um die Zündung zu erleichtern. Zwischen den beiden Elektroden im Inneren des Kolbens findet eine elektrische Entladung im Quecksilberdampf statt. Sie zeichnet sich durch einen hohen Lichtstrom bei geringer Leistungsaufnahme aus. Ihre Lichtquelle ist bläulich-weiß.

R

Rasterleuchte

Leuchten mit Rasterabdeckung, vornehmlich für stabförmige Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen, werden als Rasterleuchten bezeichnet. Raster dienen der Lichtlenkung, der Lichtstärkeverteilung und schützen zugleich vor Blendung.

Raumbezogene Beleuchtung

Die raumbezogene Beleuchtung ist eine gleichmäßige Beleuchtung des gesamten Raumes, die an allen Stellen gleich gute Sehbedingungen schafft. Diese wird oft in Räumen mit flexibler Nutzung eingesetzt.

Reflektor

Reflektoren sind lichtleitende Systeme auf der Basis reflektierender Flächen. Sie sind nach dem Reflexionsgesetz spiegelnd oder streuend. Streuende Reflektoren sind meist weiß lackiert. Wirkungsgrad und Lichtverteilung werden in erster Linie durch die Einbautiefe der Lampe und die Dimension des Reflektors bestimmt. Deren Form hat nur geringen Einfluss. Bei Spiegelreflektoren hingegen, die heute fast ausschließlich aus geglänztem und eloxiertem Aluminium hergestellt werden, spielt die Reflektorkontur eine maßgebliche Rolle.

Reflektorlampe

Reflektorlampen haben einen integrierten Reflektor (innenverspiegelter Glaskolben). Er lenkt das Licht und bestimmt den Ausstrahlungswinkel. Reflektoren werden eingebaut in normale Allgebrauchsglühlampen, PAR-Lampen sowie in Niedervolt- und Hochvolt-Halogenlampen.

Reflexion

Reflexion ist die Fähigkeit von Flächen, auftreffendes Licht zurückzuwerfen. Das Verhältnis von auftreffendem zu reflektiertem Lichtstrom ist der Reflexionsgrad. Ein matter weißer Anstrich reflektiert diffus etwa 80%. In Räumen mit geringen Reflexionsgraden muß mehr Licht eingesetzt werden, um ein ausreichendes  Beleuchtungsniveau zu erreichen

Reflexionsgrad

Der Reflexionsgrad besagt, wie viel Prozent des auf eine Fläche fallenden Lichtstroms reflektiert werden. Helle Flächen haben einen hohen, dunkle Flächen einen niedrigen Reflexionsgrad: Weiße Wände reflektieren bis zu 85 Prozent des Lichts, eine helle Holzverkleidung noch bis zu 35 Prozent, rote Ziegelsteine dagegen nur bis zu 15 Prozent. Je dunkler ein Raum ausgestattet ist, umso mehr Licht wird benötigt, um die gleiche Beleuchtungsstärke  auf der Nutzebene zu erreichen.

Reinraumleuchte

Geringe Belastung der Umgebungsluft mit Partikeln, hohe Anforderung an Sauberkeit und Hygiene – diesen Ansprüchen an Reinräume müssen auch die verwendeten Leuchten gerecht werden. Reinraumleuchten haben meist die Schutzart IP 65. Sie werden eingesetzt in Operationssälen, in Produktionshallen der pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie, in der mikroelektronischen Fertigung sowie in EDV-Anlagenräumen. Geeignete Lichtquellen sind Dreibanden-Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen.

Retina

Zellschicht in der hinteren Augenwand, welche die Sehzellen und informationsverarbeitende Nervenzellen, u. a. Ganglienzellen, enthält. (siehe Netzhaut)

Retrofit-Lampe

Als Retrofit-Lampen werden moderne Leuchtmittel, vornehmlich LED, bezeichnet, die mit klassischem Sockeln, wie etwa dem gängigen E27- oder E14-Sockel, versehen sind. Durch den Einsatz von Retrofit-Lampen lassen sich im Gegensatz zu dem Gebrauch von Glühlampen bis zu 90 % Energie sparen.

Rettungszeichenleuchte

Sicherheitszeichen für Rettungswege werden als hinterleuchtete Sicherheitszeichen oder Rettungszeichenleuchten ausgeführt. Beide müssen nach DIN EN 1838 bestimmten Qualitätskriterien entsprechen, insbesondere hinsichtlich Farbe, Leuchtdichte der Sicherheitsfarbe Grün, Leuchtdichteverhältnis und Zeichenhöhe.

RGB-Farbmischung

Die additive Farbmischung von Licht mit Hilfe von Lampen in den Grundfarben Rot, Grün und Blau wird mit der entsprechenden Buchstabenfolge „RGB“ abgekürzt. RGB-Farbmischung eignet sich besonders für die dekorative Beleuchtung mit Farbdynamik.  Vor allem bei LEDs wird das RGB-Mischprinzip auch zur Erzeugung von weißem Licht genutzt. Farbige Leuchtstofflampen sind für diesen Einsatzzweck als RGB-Lampen gekennzeichnet.In vielen Fällen wird eine zusätzliche weiße Lichtquelle verwendet (RGBW-Farbmischung), um eine bessere weiße Lichtfarbe zu erzielen.

RGBW

Additive Farbmischung durch die Grundfarben Rot, Grün, Blau und einer zusätzlichen weißen Lichtquelle. Durch das  zusätzliche weiße Licht kann der gesamte RGB-Farbraum und die Planksche-Kurve (Weißlichttöne von 2.000 bis 10.000 Kelvin) abgebildet werden.

Rohbaurelevante Leuchte

Eine solche Leuchte ist zum Beispiel ein Bodeneinbaustrahler, der bereits in der Ronhabuphase geplant werden muss. Für den Einbau eines solchen Bodeneinbaustrahlers müssen unterschiedliche Gewerke (Estrich, Bodenbelag, Fussbodenheizung, usw.) koordiniert werden. Am besten wendet man sich dazu an einen Lichtplaner.

S

Schattigkeit / Schatten

Schattigkeit ist für räumliches Sehen und das Erkennen von Formen und Strukturen erforderlich. Beleuchtung soll durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen horizontaler und vertikaler Beleuchtungsstärke ausgeglichene Schattigkeit bewirken. Eingesetzt werden Leuchten deren Lichtverteilung sich ergänzt  z.B. Deckenleuchten mit gleichförmig-diffuser und Strahler mit gerichteter Lichtverteilung

Scheinwerfer

Scheinwerfer sind für Lampen hoher Leistung (in Watt) konstruiert. Lampen mit geringerer Leistung werden in Strahlern oder Kleinscheinwerfern eingesetzt. In der Außenbeleuchtung eignen sich Scheinwerfer beispielsweise zum Anstrahlen. In Innenräumen findet der Scheinwerfer bei Theater- und Showbühnen seine häufigste Anwendung.

Schienensystem

Schienensysteme sind meist Träger von Niedervolt-Leuchten und dienen zur Stromführung und zur Befestigung der Leuchtkörper. Die Schienen gibt es in unterschiedlichen Längen. Sie können selbst nach Bedarf auf jede gewünschte Länge gekürzt werden. Mithilfe von Wand- oder Deckenhaltern in unterschiedlichen Längen und Formen kann die Schiene ihren Lauf überall führen. Zur Stromversorgung des Lichtsystems dienen Transformatoren. Die Stromeinspeisung in das System kann durch Wand-, Deckenhalter oder Schienenverbinder oder direkt zum Transformator erfolgen. Es gibt verschiedene Strahlertypen: starr, einfach schwenkbar, zweifach schwenkbar und Pendelleuchten. Eine große Auswahl an Zubehörteilen ermöglicht es auch ungewöhnliche Beleuchtungswünsche zu erfüllen. Stromschien werden auf Grund der flexibel einsetzbaren Leuchten oft im Ladenbau eingesetzt.

Schlafzimmerlampe / Schlafzimmerleuchte

Die ideale Schlafzimmerbeleuchtung setzt sich aus unterschiedlichen Leuchten zusammen: Leselicht ob als Tischleuchte für die Nachttisch oder fest angebrachte Wandleuchte, Deckenleuchten zur Allgemeinbeleuchtung, Schrankbeleuchtung, Wandleuchten od. andere Leuchten, die je nach Einrichtung zum Schlafzimmerstil passen.

Schminkspiegel

Ein Schminkspiegel vergrößert durch seine konkave Wölbung die Spiegelung. Durch eine integrierte Beleuchtung wird für optimale Lichtverhältnisse gesorgt.

Schreibtischleuchte

Eine Schreibtischleuchte stehen oder wird direkt an der Tischplatte angeklemmt und kann so einen eng begrenzten  Raum auf dem Schreibtisch ausleuchten. Eine Schreibtischleuchte muss eine Arbeitsfläche muss eine Beleuchtungsstärke von 500lux erhellen.

Schutzart

Schutzarten werden in IP-Werten angegeben. Diese geben die Dichte eines elektrischen Systems an.

Schutzklasse

Für die elektrische Sicherheit von Leuchten werden Schutzmaßnahmen gefordert, die verhindern, dass berührbare Metallteile im Fehlerfall Spannung führen können.

Schutzkleinspannung

Ein Stromkreis mit geringer Bemessungsspannung (in Volt) hat Schutzkleinspannung. Er wird zwar aus Stromkreisen höherer Spannung gespeist, jedoch sicher von diesen getrennt. Leuchten müssen für den Betrieb mit Schutzkleinspannung ausgerüstet sein, sie haben die Schutzklasse III.

SCN (Suprachiasmatischer Nukleus)

Suprachiasmatischer Nukleus: Ansammlung von einigen tausend Nervenzellen, gelegen oberhalb (supra) der Kreuzung der Sehnerven (Chiasma). Gilt heute als der hauptsächliche Regulator der inneren Uhr. Jede der Nervenzellen im SCN hat eine eigene innere Uhr. Im Normalfall gehen die inneren Uhren dieser Zellen synchron und verstärken somit das Zeitgebersignal zu einem gemeinsamen starken Steuersignal für die innere Uhr.

Sehkomfort

Sehkomfort beschreibt das Wohlempfinden, das im Raum Anwesende aufgrund der Beleuchtung erleben. Sehkomfort bezeichnet Beleuchtungsqualität insbesondere im Hinblick auf Farbwiedergabe und harmonische Helligkeitsverteilung. Eine Beleuchtungsanlage, die Sehkomfort bietet, sollte aber auch alle anderen Gütemerkmale erfüllen. So darf das Licht zum Beispiel nicht blenden.

Sehleistung

Die Sehleistung wird von der Sehschärfe der Augen und von der Unterschiedsempfindlichkeit der Augen für Hell- und Dunkelsehen bestimmt. Auch die Zeit, in der beispielsweise ein Autofahrer Helligkeitsunterschiede, Formen, Farben und Details erkennt (Wahrnehmungsgeschwindigkeit), beeinflusst die Sehleistung.

Seil- und Stangensystem

In Niedervolt-Technik ausgeführte Seil- und Stangensysteme machen die Beleuchtung flexibel, ähnlich wie die klassische Stromschiene. Niedervolt-Strahler und -Leuchten lassen sich an beliebiger Stelle befestigen und jederzeit umhängen. Sie werden angeschraubt, angeklemmt oder mit Steckadaptern fixiert. Die Seile und Stangen oder auch Metallbänder führen zugleich den Strom zu den einzelnen Leuchten. Sie werden an Wänden sowie direkt an oder abgependelt von der Decke befestigt; Verbindungselemente ermöglichen geometrische Strukturen. Wichtig: Der Transformator muss immer mit Nennlast betrieben werden. Seil- und Stangensysteme sind auch für Lampen mit Netzspannung 230 Volt erhältlich.

Sensorleuchte

Eine Sensorleuchte bringt Komfort und Sicherheit. Durch die Sensorleuchte wird eine Beleuchtung selbstständig eingeschaltet. Dadurch ersparen Sie sich den Weg zum Lichtschalter. Sollte keine Bewegung im Bereich des Sensors mehr stattfinden, wird nach einer festgelegten Zeit das Licht wieder ausgeschaltet.

Sockel

Der Sockel ist der Teil einer Lampe, der in die entsprechende Fassung einer Leuchte gedreht oder gesteckt wird. Er gibt der Lampe Halt und verbirg Anschlüsse und geg. Trafos oder Vorschaltgeräte.

Sockelleuchte

Für die Außenbeleuchtung gibt es sogenannte Sockelleuchten. Sie entsprechen in Aussehen und Lichtwirkung Mastleuchten, werden jedoch statt auf einem langen Mast auf Mauern oder Pfeilern montiert.

Solar-Gartenlampe / Solar-Gartenleuchte

Tagsüber wandelt eine Solar-Gartenleuchte natürliches Licht in elekrische Energie um. Diese wird nachts wieder in Form von künstlichem Licht freigegeben. In der LED-Ausführung ist sie so gut wie wartungsfrei und äußerst langlebig.

Solarbeleuchtung

Tagsüber wandelt ein Solarmodul natürliches Licht in elekrische Energie um, die gespeichert wird. Diese Energie bei Dunkelheit versorgt wiederum Leuchtmittel mit Strom wodurch künstliches Licht entsteht. Auf Grund Ihres sparsamen Energieverbrauchs werden für diese Art der Beleuchtung häufig LEDs eingesetzt. 

Solarkugel

Eine Solarkugel besteht aus einem Solarmodul, das in einer kugelförmigen Leuchte angebracht ist. Dieses wandelt natürliches Licht in elekrische Energie um, die gespeichert wird. Bei Dunkelheit wird durch diese Energie ein integriertes Leuchtmittel mit Strom versorgt. Je nach Dichte der Kugelhülle kann diese im Wasser, Außenbereich oder im Innenbereich eingesetzt werden.

Solarlampe

Eine Solarlampe ist mit einem Dämmerungsschalter versehen, und schaltet sich selbständig ein wenn es dunkel wird. Der größte Vorteil eine Solarlampe ist ihre Flexibilität. Tagsüber wandelt ein Solarmodul natürliches Licht in elekrische Energie um, die gespeichert wird. Diese Energie bei Dunkelheit versorgt wiederum Leuchtmittel mit Strom wodurch künstliches Licht entsteht. Solarlampen benötigen keine Steckdose, keine Stromleitung und keinen Schalter.

Solarleuchte

Für eine Solarleuchte benötigen sie keine Stromleitungen, keine Steckdosen und keine Lichtschalter. Ist Ihre Solarleuchte mit einer LED-Lampe und einem Dämmerungsschalter ausgerüstet, müssen Sie sich gar nicht mehr um sie kümmern. Die Solarleuchte schaltet sich bei anbrechender Dunkelheit automatisch ein.

Sparlampe

Sparlampen ist die umgangssprachliche Bezeichnung einer Kompaktleuchtstofflampe, da diese verhältnismäßig weniger Strom verbraucht als eine konventionelle Glühlampe.

Spektrale Strahlungsverteilung

Zu jeder Wellenlänge des Lichts besitzt eine bestimmte Spektralfarbe. Weißes Licht setzt sich aus einer Vielzahl von Spektralfarben unterschiedlicher Intensität zusammen. Je mehr Linien das Spektrum „füllen“, desto besser ist die Farbwiedergabe von Lampen. Lampen haben je nach Typ eine unterschiedliche spektrale Strahlungsverteilung:  Temperaturstrahler haben ein kontinuierliches Spektrum, bei Hochdruck- und Niederdruck-Entladungslampen entspricht das Spektrum der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe – zum Beispiel des Halogens in Halogen-Metalldampflampen oder dem Mischungsverhältnis der Leuchtstoffe bei Leuchtstofflampen. Tageslicht hat ebenfalls eine bestimmte spektrale Strahlungsverteilung.

Spektralfarbe

Die Wellenlängen der sichtbaren elektromagnetischen Strahlung, des Lichts, reichen von 380 bis 780 Nanometer (nm; 1 nm = 10-9 m). Zu jeder Wellenlänge gehört eine bestimmte Spektralfarbe. Durch die Brechung des Lichts werden die Spektralfarben sichtbar. In einem Regenbogen wird das Licht beispielsweise von den als Prismen wirkenden Regentropfen gebrochen. Siehe dazu auch: spektrale Strahlungsverteilung.

Spiegel-Werfer-Systeme

Spiegel-Werfer-Systeme sind Leuchten, die das Licht über einen Umlenkspiegel streuen und in die gewünschte Richtung lenken. Das Licht selbst wird in einem Projektor (Lichtwerfer) erzeugt. Der Spiegel besteht aus einzelnen Facetten, die das auf sie gerichtete Lichtbündel zerlegen; auf diese Weise wird Blendung vermieden, wie sie bei einer 1:1-Abbildung der Lichtquelle im Umlenkspiegel auftreten würde. Im Design von Straßenleuchten bildet der Spiegel in der Regel das Leuchtendach. Für Innenraumleuchten werden meist Anordnungen gewählt, bei denen Projektor und Spiegel keine Einheit als Leuchte im klassischen Sinne bilden, sondern getrennt voneinander installiert sind.

Spiegelbeleuchtung

Spiegelbeleuchtung wird oft in Bädern oder in Garderoben eingesetzt. Diese muss hell genug aber trotzdem blendfrei sein, was durch indirekte Beleuchtung oder durch hinterleuchtete satinierte Flächen erreicht wird.

Spot

Spot - pointiertes Licht. Sie setzen Akzente. Doch sie sind in Maßen einzusetzen, sonst verlieren sie ihre Wirkung auf etwas aufmerksam zu machen.

Spot-Lampe

Spot-Lampen konzentrieren den Ausstrahlwinkel auf eine kleine Fläche und setzen damit gekonnte Akzente. Spot-Lampen eignen sich hervorragend um z. B. Skulpturen oder Kunstwerke an der Wand in Szene zu setzen.

Standleuchte

siehe Stehleuchten

Steckdosensäule

Steckdosensäulen werden bei der Beleuchtung von Gärten und Parks eingesetzt. Mit einer Zuleitung und mehreren Steckdosen ermöglichen sie die zentrale Versorgung mehrerer ortsveränderlicher Leuchten. Natürlich kann hier auch der elektrische Rasenmäher angeschlossen werden.

Stehlampe

siehe Stehleuchte

Stehleuchte

Stehleuchten (auch Standleuchten) sind ortsveränderliche Leuchten. Mit Hilfe von Schirmen, lichtlenkenden Materialien oder Reflektoren wird das Licht je nach Bauart in verschiedene Richtungen gelenkt.

Steuern und Regeln

Steuer- und Regelsysteme erhöhen den Beleuchtungskomfort und sparen Energie – zum Beispiel, wenn sie einfallendes Tageslicht berücksichtigen. Dazu gehören alle Systeme, die das starre Muster „ein oder aus” durchbrechen. Mit Steuer- und Regelsystemen lässt sich das Licht managen. Sie sind deshalb Instrumente des Lichtmanagements. Die Bedienung per Tastendruck oder der Abruf zuvor am Computer eingestellter Lichtszenen fallen unter den Begriff „Steuern“. Beim „Regeln“ wird die Beleuchtung in einem Regelprozess organisiert, das heißt, einzelne Befehle wie zum Beispiel „Jetzt Dimmen“ werden im Soll-Ist-Abgleich an die Leuchten geschickt: Regeltechnik organisiert das Messen eines Sachverhaltes und die Reaktion darauf. Sie ermöglicht beispielsweise die Lichtregelung in Abhängigkeit von anwesenden Personen. Oder dem einfallenden Tageslicht.

Strahler

Strahler sind Leuchten mit denen es möglich ist Licht zu richten. Mit ihnen lassen sich gezielt Lichtakzente setzen. Dies ist entweder durch Reflektorlamoen oder durch die Bauart des Strahlers selbst möglich.

Strahlungsarme Energiesparlampe

Durch das Glühlampenverbot verschwindet die klassisch Glühlampe in 4 Schritten vom Markt. Eine Alterantive zur Glühbrine ist die Energiesparlampe. Jetzt werden die Stimmen gegen die Energiesparlampe immer lauter. Eine Diskussion, ob Sparlampen im Haushalt eine Gefahr durch Elektrosmog darstellen, hat begonnen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat hierzu jedoch Entwarnung geben. Die von Energiesparlampen abgegebene optische Strahlung und die magnetischen und elektrischen Felder überschreiten nicht die international empfohlenen Grenzwerte. Die Energiesparlampe kann daher als Beleuchtung im Haushalt eingesetzt werden.

Straßenbeleuchtung

Das Licht der Straßenbeleuchtung schafft Sicherheit. Denn der Mensch erfasst über 80 Prozent der Sinneseindrücke mit den Augen. Schlechte Sehbedingungen erhöhen daher die Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer. Als Bestandteil der Straßen-Verkehrssicherungspflicht (abgeleitet aus Paragraf 823 Bürgerliches Gesetzbuch: Schadensersatz) wird Straßenbeleuchtung für geschlossene Ortslagen gefordert und, wegen des Unfallrisikos, auch außerhalb für gefährliche Straßenabschnitte wie Kreuzungen, Engpässe oder Passagen mit Bauschäden.

Stromschiene

Stromschienen schaffen Flexibilität: An jeder Stelle der Schiene können über Adapter Leuchten und Strahler eingesetzt werden. Der Adapter stellt zugleich die Stromverbindung her: Der Stromleiter liegt abgedeckt innerhalb der Schiene. Es gibt Niedervolt-, Einphasen- und Dreiphasen-Stromschienen, allesamt geeignet für Deckenanbau, Deckeneinbau oder von Decken abgependelt sowie für die Wandmontage. Mehrere Stromschienen können mit Kreuz-, Winkelverbindungen und variablen Koppelungen zu geraden oder rechtwinkligen Strukturen sowie mit rundgebogenen Stromschienen zu Kreissegmenten verbunden werden.

Symmetrisch

Ein Objekt wird als symmetrisch bezeichnet, wenn es gegenüber bestimmten Transformationen unverändert (invariant) bleibt.

T

Tageslichtweiß

Lichtfarben von 5.300 Kelvin und darüber bezeichnet man als "tageslicht-weiß" oder "kalt-weiß".

Teilflächenbezogene Beleuchtung

Die teilflächenbezogene Beleuchtung stellt als gesonderte Beleuchtung Licht für einzelne Bereiche der Sehaufgabe zur Verfügung. Ein typisches Beispiel dafür ist die Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch, die identisch ist mit dem Bereich der Sehaufgabe am Schreibtisch. In diesem Beispiel wird die teilflächenbezogene Beleuchtung mit einer Schreibtischleuchte realisiert, in Handwerk und Industrie werden Arbeitsplatzleuchten eingesetzt. Der Vorteil für den Nutzer: Er kann Helligkeit und Lichteinfall nach individuellem Bedarf einstellen. Teilflächenbezogene Beleuchtung darf nach DIN EN 12464-1 „Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen“ nur als Ergänzung einer raum- oder arbeitsbereichsbezogenen Beleuchtung eingesetzt werden. An Arbeitsplätzen mit schwierigen Sehaufgaben – das ist immer der Fall, wenn kleine Details erkannt werden müssen – ist das zusätzliche Licht einer Arbeitsplatzleuchte unverzichtbar.

Temparaturstrahlung

Alle Materie, die sich auf einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunkts von 0 Kelvin befindet, emittiert aufgrund der thermischen Bewegung der Atome elektromagnetische Strahlung. Die Temperaturstrahlung besitzt ein kontinuierliches Spektrum, das als Funktion der Temperatur und des Emissionsvermögens der strahlenden Materie definiert wird.

Temperaturstrahler

Temperaturstrahler  sind Glühlampen und Halogenlampen von 230 V, bzw.12 V. Temperaturstrahler erzeugen Licht, indem eine Glühwendel aus Wolframdraht erhitzt wird und glüht. Die eingesetzte Energie wird nicht nur in Licht , sondern zu einem großen Teil auch in Wärme abgegeben.

Tiefstrahlend

Starkes Licht für direkte Beleuchtung von oben, z. B. bei Straßen, großen Hallen, oder Fußballplätzen

Tiffany-Lampe

Tiffany-Lampen wurden von dem Künstler Louis Comfort Tiffany entwickelt. Die Kombination aus brillant glänzendem Glas und Licht machen Tiffany-Lampen so beliebt. Kleine Stücke Buntglas werden mit verschiedenen Werkzeugen in die gewünschte Form gebracht und mit Kupferfolie und Lötgerät zu einem wahrhaftigen Kunstwerk zusammengesetzt. Durch die Farbe der Gläser und das Design der Leuchten geben Tiffany-Lampen ein farbiges, warmes Licht.

Tischleuchte

Tischleuchten sind kleine ortsveränderliche Stehleuchten auf Tischen oder in Regalen. Am bekanntesten ist die Schreibtischleuchte. Sie strahlen das von Schirmen oder Reflektoren gelenkte Licht vorwiegend nach unten und zur Seite.

Transformator (Trafo)

Transformatoren sind Spannungswandler. Für die Beleuchtung werden häufig Transformatoren verwendet, die die Netzspannung 230 Volt (Primärseite) in Kleinspannung (Sekundärseite) von 6, 12 oder 24 Volt wandeln. Niedervolt-Strahler und andere Niedervolt-Leuchten ohne eingebauten Trafo müssen mit vorgeschalteten Einzel- oder Sammeltransformatoren betrieben werden. Die konventionelle Trafo-Technik arbeitet mit unterschiedlichen Wicklungen auf der Primär- und Sekundärseite. Häufig eingesetzt werden Ringkern-Transformatoren. Kleiner, kompakter, leichter, leiser und sparsamer im Energieverbrauch sind elektronische Transformatoren.

Transiente Adaptation

Transiente Adaptation ist ein Begriff für den Spezialfall, der dann eintritt, wenn das Auge wiederholt zwischen einem hohem und einem niedrigem Lichtniveau hin und her wechseln muss. Dieses ist der Fall wenn die Umgebung sehr hohe Kontraste aufweist, z. B. wenn ein Computermonitor (< 200 cd/m2) und eine sonnenbeschienene Fläche im Fenster (> 5'000 cd/m2) ohne Kopfdrehung nebeneinander sichtbar sind. Dieser Zustand wird eine baldige Ermüdung der Augen zur Folge haben. Der Transient adaptation factor (TAF) ist ein englischsprachiger Begriff und bezeichnet die relative Reduktion des wahrnehmbaren Kontrastes durch die Readaptation zwischen unterschiedlich hellen Umgebungen.

Transluzenz

Transluzenz ist die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers

Transmission

Transmission ist die Stoffeigenschaft, die auftreffende Strahlung ungehindert durchtreten zu lassen. Ein Maß dieser Eigenschaft ist der Transmissionsgrad t.

Transparente Materialien

Transparente Materialien haben im Leuchtenbau große Bedeutung. Klassisch ist die Verwendung von Glas. Bei dekorativen Leuchten, z. B. Hängeleuchten, Steh- und Tischleuchten, kommen auch leichte Materialien zum Einsatz, die es möglich machen, den Leuchten viel Volumen zu geben, die Lichtquelle wirksam abzuschirmen

Triplexglas

Glas besteht grundsätzlich aus einer Mischung von Quarzsand (60%), Soda (19%), Dolomit/Kalk (15%) und weiteren Stoffen (6%). Je nach gewünschten Eigenschaften des Glases wird diese Mischung verändert. Triplexglas besteht aus drei Schichten von Glas und weißt damit eine wesentlich höhere Qualität auf als z.B. Duplexglas. Begonnen wird mit einer Kristallschicht, danach folgt eine Opalschicht und abgeschlossen wird das Triplexglas wiederum mit einer Kristallschicht. Durch diese drei Schichten wird eine bessere Lichtverteilung und Lichtausbeute erreicht. Die erste Schicht leitet das Licht der Lampe in den ganzen Glaskörper und sorgt so für eine optimale Verteilung. Die mittlere Opalschicht sorgt im Anschluss für das weiche und angenehme Licht der Lampe.

U

UGR - Wert

Das Verfahren des „Unified Glare Rating” (UGR) wurde von der Internationalen Beleuchtungskommission CIE (Commission International de l'Eclairage) entwickelt, um die Bewertung der Blendung weltweit zu vereinheitlichen.

Untersuchungsleuchte

Für die ärztliche Untersuchung sind am Untersuchungsort mindestens 1.000 Lux Beleuchtungsstärke erforderlich. Dafür werden schwenk- und ausziehbare Untersuchungsleuchten eingesetzt. Sie haben einen Gelenkarm; der Griff, an dem sie bewegt und positioniert werden können, ist am Leuchtenkopf integriert. Es gibt diese Leuchten für die Decken- und Wandmontage oder als ortsveränderliche Ausführung auf Stativen. Als Lichtquelle werden überwiegend Hochvolt- oder Niedervolt-Halogenlampen eingesetzt.

Unterwasserscheinwerfer

Leuchten und Scheinwerfer, die im Wasser eingesetzt werden dürfen, erfüllen besondere Anforderungen an die Betriebssicherheit: Unterwasserscheinwerfer und Schwimmbadleuchten zum Ein- oder Anbau werden mit Schutzkleinspannung betrieben, Einzel- oder Sammel-Transformatoren müssen vorgeschaltet sein. Grundsätzlich ist es ratsam, für die Montage dieser Spezialleuchten den Fachmann zu beauftragen. Für Installation und Betrieb gelten Sicherheitsvorschriften.

Uplight

Uplights (auch: Deckenfluter), meist als Steh- oder Wandleuchten, lenken ihr Licht vorwiegend nach oben an die Decke, bei verstellbaren Reflektoren auch an den deckennahen Teil der Wand. Von dort reflektiert es als indirekte Beleuchtung in den Raum. Bei Uplights mit direktem Lichtanteil ist der Reflektor nach unten lichtdurchlässig

UV-Schutz

Halogen-Leuchtmittel produzieren UV-Strahlen, die auch für den Menschen gefährlich sein können. Deshalb sollte ein Halogen-Leuchtmittel ausschließlich in Verbindung mit einer Leuchte mit Schutzglas verwendet werden - es sei denn, das Leuchtmittel hat bereits selbst einen UV-Schutz.

UV-Sperrfilter

UV-Sperrfillter werden bei länger andauernder Beleuchtung lichtempfindlicher Objekte mit hohen Beleuchtungsstärken eingesetzt. Sie reduzieren das Ausbleichen von Farben. Die Hersteller von Strahlern liefern UV- Sperrfilter als Zusatzteile. Bei Halogen Niedervolt- Reflektorlampen mit  Frontscheibe hat diese unter anderem die Funktion, die UV-Strahlung zu reduzieren.

V

VDE-Zeichen

VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.). Dieses  Zeichen dokumentiert Sicherheit und Normenkonformität eines elektrotechnischen Produkts gegen elektrische, mechanische, thermische und sonstige Gefährdungen.

Vollspektrumlampe

Vollspektrumlampen sind stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampen mit Durchmesser 26 mm oder 16 mm. Ihr Licht entspricht in der spektralen Zusammensetzung dem Tageslicht, weshalb diese Lampen häufig als Vollspektrum-Tageslicht-Leuchtstofflampen bezeichnet werden. Damit haben sie auch einen höheren Anteil ultravioletten (UV) Lichts als normale Leuchtstofflampen. In Vollspektrumlampen, die für die Allgemeinbeleuchtung vorgesehen sind, ist der UV-Anteil zum Schutz vor hoher Strahlenbelastung reduziert. Aufgrund des erhöhten UV-Anteils in ihrem Licht werden Vollspektrumlampen außerdem für medizinisch-therapeutische Zwecke eingesetzt. Sie erlauben den kontrollierten Einsatz von UV-Strahlung, die im Übermaß bekanntlich schadet (zum Beispiel „Sonnenbrand“). Lichtfarbe und Farbwiedergabe entsprechen in diesen Eigenschaften anderer De-Luxe-Leuchtstofflampen der Lichtfarbe Tageslichtweiß mit der Kennung 965.

Vorschaltgerät

Leuchtstofflampen und Entladungslampen müssen zur Strombegrenzung mit Vorschaltgeräten betrieben werden. Hierfür eignen sich konventionelle, verlustarme sowie elektronische Vorschaltgeräte. Ein qualitativ wichtiger Betriebsparameter ist deren Verlustleistung, die sich zusammen mit der Lampenleistung zur Systemleistung addiert.

Voute

Vouten sind rinnenförmig stukkatierte Ausbildungen in oder an Decken oder Wänden, in die Leuchtstofflampen oder LED-Bänder für indirekte Beleuchtung eingesetzt werden können.

Voutenleuchte

Voutenleuchten sind im gewölbten Übergang zwischen Wand und Decke – der Voute – installiert. Ihr diffuses Licht hellt als Indirektbeleuchtung die Deckenkanten eines Raumes auf. Es gibt auch Voutenleuchten, deren Leuchtenkörper selbst die Voute bildet. In der Regel sind sie mit stabförmigen Leuchtstofflampen oder LED-Bänder bestückt.

VVG

VVG (verlustarme Vorschaltgeräte): Diese weisen im Vergleich zu konventionellen Vorschaltgeräten eine geringere Verlustleistung auf, haben aber z.T. größere Abmessungen, zudem ist ihre Herstellung durch die Verbesserung des Aufbaus und des Einsatzes von besseren Legierungen und größeren Eisenpaketen aufwendiger. Die Systemleistung für eine 26 Watt Kompaktleuchtstofflampe beträgt z.B. ca. 30 Watt.

W

Wandeinbauleuchte

Wandeinbauleuchten eignen sich für die Platzbeleuchtung, werden als Bestandteil der Allgemeinbeleuchtung eingesetzt oder spenden zusätzlich akzentuierendes Licht. Sie gehören meist zu einer designgleichen „Leuchtenfamilie“.

Wandfackel

Wandfackel ähneln ihrer Form nach einer Fackel. Im unteren Teil, dem Beleuchtungskörper, verbirgt sich die Technik. Der obere Teil bildet die eigentliche Beleuchtungseinheit mit der Lampe bzw. dem Leuchtmittel.

Wandlampe

Wandlampe ist der umgangssprachliche Begriff für Wandleuchte.

Wandler

Spannungswandler oder kurz Wandler wandeln eine elektrische Spannung in eine andere um. Ein Wandler kann ein Transformator sein, der eine Spannung in eine kleinere umwandelt. Jeder Transformator ist also ein Spannungswandler. Unter Einsatz eines geeigneten Dimmers können Wandler auch zur Regelung der Helligkeit von Lampen eingesetzt werden.

Wandleuchte

Wandleuchten eignen sich für die Platzbeleuchtung, werden als Bestandteil der Allgemeinbeleuchtung eingesetzt oder spenden zusätzlich akzentuierendes Licht. Sie gehören meist zu einer designgleichen „Leuchtenfamilie“. Wandleuchten für die Außenbeleuchtung können an der Eingangstür und rund ums Haus montiert werden

Warmweiß

Lichtfarben unter 3.300 Kelvin bezeichnet man als "warm-weiß"

Wartungsfaktor

Der Wartungsfaktor (WF) ist Grundlage des Wartunsplanes einer Beleuchtungsanlage. Er hängt ab von den Betriebsbedingungen sowie der Art der eingesetzten Lampen, Betriebsgeräte und Leuchten. Planer (und Betreiber) müssen den Wartungsfaktor dokumentieren und festlegen. Der Neuwert errechnet sich wie folgt: Neuwert = Wartungswert / Wartungsfaktor.

Wartungswert

Alle in den europäischen Beleuchtungsnormen wie zum Beispiel DIN EN 12464-1 genannten Angaben wie die Höhe der Beleuchtungsstärke sind Wartungswerte. Das heißt, diese Werte dürfen zu keiner Zeit unterschritten werden. Zunächst ist es deshalb notwendig, einen höheren Neuwert (Anfangswert) zu installieren; denn würde zu Beginn nur der Wartungswert realisiert, müsste die neue Beleuchtungsanlage sogleich gewartet werden. Der Neuwert wird mit dem Wartungsfaktor bestimmt.

Wegbeleuchtung

Dient zur Ausleuchtung von Wegen und Plätzen im Außenbereich, schafft Sicherheit und Atmosphäre. Möglich sind z.B. Bodeneinbauleuchten, Pollerleuchten, Mastleuchten, Kandelaber, Gartenlaternen …

Weihnachtsbaumbeleuchtung

Weihnachtsbaumbeleuchtung sind z. B. Lichterketten, leuchtende Kugeln, beleuchtete Sterne, usw.

Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung findet im weitesten Sinne im öffentlichen Bereich statt (z.B. Straßenbeleuchtung zur Weihnachtszeit). Weihnachtsbeleuchtung im Bezug auf den Christbaum sind z. B. Lichterketten, leuchtende Kugeln, beleuchtete Sterne, usw.

Weiß-Weiß-Mischung

Die Farbmischung von Lampen weißer Lichtfarbe, meist warmweiß und tageslichtweiß, wird als Weiß-Weiß-Mischung vor allem für adaptive Beleuchtung genutzt. Warmweiße Lichtfarbe enthält einen höheren Rotanteil, entsprechend dem Morgen- und Abendlicht. Tageslichtweiße Lichtfarbe enthält einen höheren Blauanteil – wie auch das Mittagslicht. So können die Lichtverhältnisse des Tagesverlaufs simuliert werden, wobei insbesondere die guten Farbwiedergabeeigenschaften der eingesetzten Lampen für alle Lichtstimmungen erhalten bleiben.

Wohnraumleuchte

Wohnraumleuchten sind Innenleuchten, die einen Wohnraum beleuchten. Es kommen verschiedene Arten zum Einsatz, z.B. Leuchten für die Allgemeinbeleuchtung, Spots, Tischleuchten, Deckenfluter, Stehleuchten usw. Wichtig ist dabei die persönliche Empfindung. Atmösphäre erhält man z.B., wenn Leuchten auf unterschiedlichen Ebenen in unterschiedlicher Intensität leuchten.

Wohnzimmerleuchte

Ein Wohnzimmer ist ein Multifunktionsraum. Hier empfängt man Gäste, schaut Fernsehen, liest, arbeitet oder sitzt abends gemütlich bei einem Glas Wein zusammen. Für alle diese Zwecke braucht man unterschiedliches Licht. Wohnzimmerleuchten sollten demnach z.B. dimmbar, getrennt schaltbar usw. sein.

X

Xenonlampe

Xenonlampen sind Entladungslampen die mit dem Edelgas Xenon gefüllt sind. Ihr Licht weist eine hohe Leuchtdichte auf und wird durch elektrische Bogenentladung erzeugt. Die Lichtfarbe von Xenonlampen entspricht Tageslichtweiss. Gängige Einsatzgebiete von Xenonlampen sind Filmprojektionen, Studiobeleuchtung und Kfz-Scheinwerfer. In Autoscheinwerfern werden Xenonlampen vor allem wegen ihrer Haltbarkeit (viermal länger als Halogenlampen) und der höheren Lichtströme und Lichtausbeute geschätzt.

Z

Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse wird auch Epiphyse oder Pinealorgan genannt; engl. „pineal gland“, med. Corpus pineale. Die Zirbeldrüse sitzt im Zentrum des Gehirns und ist entwicklungsgeschichtlich eine Ausstülpung des Zwischenhirns. Das Hauptprodukt der Zirbeldrüse ist das Hormon Melatonin, welches bei Dunkelheit ins Blut ausgeschüttet wird.

Zugentlastung

Zugentlastungen verhindern, daß flexible Zuleitungen, z. B. durch das Gewicht einer Hängeleuchte oder unsachgemäßen Gebrauch aus den Klemmen von Fassungen, Anschlüssen oder Steckern gerissen werden, was die Leuchte beschädigen und einen Kurzschluß verursachen kann. Wenn bei der Montage einer Hängeleuchte die richtige Kabellänge eingestellt werden muß, ist darauf zu achten, daß die Zugentlastung im - Baldachin danach wieder richtig sitzt und sicher hält.

Zugpendel

Zugpendel sind praktisch und sehr dekorativ. Die jeweilige Abhängehöhe der Leuchte kann z.B. durch Gegengewichte variiert werden.